2. Oktober 2020, 13:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Achtung, Betrug: Zollgebühr per Paysafecard zahlen

Im Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW ist eine E-Mail aufgefallen, in der sich Betrüger als Zoll ausgeben. Als Absender der Nachricht erscheint “noreply@zoll.de“, was die Information zunächst seriös wirken lässt.

Weerapat1003-stock Adobe Com in Achtung, Betrug: Zollgebühr per Paysafecard zahlen

Aber der Zoll wird niemals per E-Mail dazu auffordern, den Betrag über anonyme Prepaid-Zahlungsdienstleister zu begleichen. Wer diese Nachricht erhält, sollte sie ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben oder löschen.

Hereinfallen könnten vor allem Empfänger, die kürzlich etwas aus dem Ausland bestellt haben und somit ein Paket erwarten. In der Nachricht wird mitgeteilt, dass vor der Zustellung noch Gebühren in Höhe von 50 Euro zu zahlen seien. Die Bezahlung soll über eine “Paysafecard” erfolgen. Bei diesem Zahlungsdienst erwirbt man eine Karte mit einem Zahlencode und kann darüber den Wert der Karte im Internet ausgeben.

Die Betrüger verlangen diesen Code per E-Mail. Ihre E-Mail-Adressen dürften nicht lange existieren und können deshalb in den Nachrichten unterschiedlich sein. Sobald der Code der “Paysafecard” verschickt wurde, können die Kriminellen auf das Geld zugreifen und lassen sich nur äußerst schwer zurückverfolgen.

Übrigens: Die Absender-Adresse einer E-Mail können Profis leicht manipulieren. Woher eine E-Mail tatsächlich kommt, lässt sich im so genannten Header der Nachricht ermitteln. Eine Erklärung, wie man ihn aufruft und richtig liest, stellt die Verbraucherzentrale NRW auf www.verbraucherzentrale.nrw/mail-header bereit. Tagesaktuelle Beispiele von betrügerischen E-Mails gibt es auf https://www.verbraucherzentrale.nrw/phishing.

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...