14. Oktober 2020, 09:42
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Allianz & Co. fordern Energiekonzerne zu höheren Klimazielen auf

Die Allianz und etliche weitere Finanzunternehmen haben in einem gemeinsamen Appell Konzerne mit hohen klimaschädlichen Emissionen aufgefordert, diese deutlich zu reduzieren.

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Die Allianz ist einer der großen Investoren des verantwortungsbewussten, nachhaltigen Wandels.

Man erwarte von Energie-, Chemie- oder Autokonzernen wie Eon, EnBW, Covestro oder Tesla, dass sie sich dem Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad verpflichteten, heißt es in dem Aufruf, der vom sogenannten Carbon Disclosure Project veröffentlicht wurde.

Die in London ansässige Nichtregierungsorganisation macht sich für die Offenlegung von Umweltdaten stark. Außerdem sollten die Unternehmen anstreben, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften, so der Appell. Dies sei im Sinne verantwortungsbewusst handelnder Investoren.

Im Pariser Klimaabkommen hatte sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, die Erwärmung der Erde bei unter 2 Grad und möglichst bei nur 1,5 Grad zu stoppen. Dies soll gefährliche Folgen des Klimawandels wie Stürme, Dürren und Überflutungen in Grenzen halten.

Der Aufruf, an dem 137 Unternehmen aus der Finanzbranche beteiligt sind, richtet sich an mehr als 1800 Unternehmen aus aller Welt, die dem Carbon Disclosure Project zufolge gemeinsam für ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Zu den Unterzeichnern gehören neben der Allianz SE etwa der Vermögensverwalter DWS oder Union Investment. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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