21. September 2020, 11:24
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Allianz Private Krankenversicherung überarbeitet Optionstarif Option Flexi Med

Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) hat ihren Optionstarif Option Flexi Med überarbeitet. Ab sofort werden allen Kunden volle Kalenderjahre, die sie in diesem Tarif versichert sind, als so genannte „leistungsfreie Zeit“ gutgeschrieben.

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Wechseln sie in einen Vollversicherungstarif, haben sie dadurch die Chance auf deutlich höhere Beitragsrückerstattungen. Denn für Jahre, in denen Versicherte keine Rechnungen einreichen, zahlt die APKV ihnen einen Teil der Beiträge zurück. Diese Summe steigt mit jedem leistungsfreien Jahr in Folge. Nach vier Jahren erreicht die Rückzahlung ihren Höchststand und kann je nach Tarif bis zur Hälfte des Jahresbeitrags ausmachen.

War ein Kunde beispielsweise drei Jahre lang in der Option Flexi Med versichert und wechselt dann in die Vollversicherung, erhält er dort schon nach einem Jahr die maximal mögliche Beitragsrückerstattung. Vorausgesetzt natürlich, er reicht keine Rechnungen ein.

Mit dem Optionstarif will die Allianz vor allem jüngere Kunden ansprechen, die zwar für ihre Gesundheit vorsorgen, sich aber noch nicht auf einen bestimmten Tarif in der Voll- oder Zusatzversicherung festlegen wollen.

Nach Aussagen der APKV „friert“ der Tarif den aktuellen Gesundheitszustand der Kunden „ein“. Entscheiden sich ein Kunden Jahre später für eine Zusatz- oder Vollversicherung, entfallen Gesundheitsprüfungen und Wartezeiten. Krankheiten und Verletzungen, die in der Zwischenzeit vielleicht aufgetreten sind, spielen keine Rolle. Lebenslang höhere Beiträge aufgrund dieser Vorerkrankungen sind ausgeschlossen.

20 Jahre lang volle Freiheit – in alle Tarife wechseln und kombinieren

OptionFlexiMed kann bis zu 20 Jahre fortgeführt werden. In dieser Zeit stehen Versicherten alle Tarife zur Wahl und können auch kombiniert werden: Während der Ausbildung oder im Studium möchte ein Kunde sich zum Beispiel zunächst mit einer Zahnzusatzversicherung vor hohen Zuzahlungen beim Zahnarzt schützen.

Ein paar Jahre später kommt vielleicht eine Stationärversicherung dazu, weil für ihn eine Chefarztbehandlung und ein Einzelzimmer im Krankenhaus wichtig sind. Und wieder später entscheidet er sich, in die private Vollversicherung zu wechseln.  Der Tarif kann von Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgeschlossen werden, egal, ob die Personen pflicht- oder freiwillig versichert sind. (dr)

Foto: Allianz

 

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