12. Mai 2020, 07:51
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Allianz wagt weiterhin keine neue Gewinnprognose

Die Schäden und Marktturbulenzen infolge der Coronavirus-Pandemie haben bei der Allianz im Schaden- und Unfallgeschäft und in der Lebensversicherung deutliche Spuren hinterlassen.

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Vorstandschef Oliver Bäte

Im ersten Quartal brach der operative Gewinn im Jahresvergleich wie angekündigt um 22 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro ein, wie Europas größter Versicherer am Dienstag in München mitteilte. Der Überschuss sackte um 29 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro ab.

Für eine neue Gewinnprognose für 2020 ist es aus Sicht von Vorstandschef Oliver Bäte weiterhin zu früh. Das ursprüngliche Ziel eines operativen Gewinns von 11,5 bis 12,5 Milliarden Euro sei aber wohl nicht zu erreichen.

Steigern konnte der Dax-Konzern seinen operativen Gewinn einzig im Fondsgeschäft seiner Töchter Pimco und Allianz Global Investors, wo das Ergebnis um fast 19 Prozent zulegte. In der Schaden- und Unfallversicherung – der größten Sparte – knickte das operative Ergebnis um 29 Prozent, in der Lebens- und Krankenversicherung um 25 Prozent ein. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

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