Anzeige
6. Juli 2020, 00:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ausreißer oder Serienschaden? Elementarschäden werden Normalität

In der öffentlichen Wahrnehmung werden die mittlerweile üblichen Herbst-Stürme kaum noch beachtet. Kein Wunder, denn die Gefahr „Sturm“ ist als „Klassiker“ in aller Regel ohne Selbstbeteiligung im Hausrat- oder Wohngebäudetarif mitversichert. Ein Beitrag von Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb ALTE LEIPZIGER

Michael Neuhalfen Alte-leipziger De VAR 0180-Kopie in Ausreißer oder Serienschaden? Elementarschäden werden Normalität

Michael Neuhalfen, ALTE LEIPZIGER

Über andere Großschadenereignisse wie flächendeckende Überschwemmungen wird in den Medien berichtet, Politiker zeigen sich gerne als Krisenmanager in Gummistiefeln auf den Sandsackbarrieren. Aber der Versicherungsaspekt wurde zumindest in der Vergangenheit oft vernachlässigt. Die Quote an Elementarversicherten Haushalten lag 2019 in Deutschland bei durchschnittlich 45 Prozent, regional aber sehr unterschiedlich zwischen 22 Prozent in Bremen und 94 Prozent in Baden-Württemberg. Bei regionalen Schaden-Ereignissen halfen nicht selten die Kommune bzw. Land oder Staat, um die geschädigten Bürger mit den immensen Schäden nicht alleine zu lassen. Und das, obwohl rund 99 Prozent aller Objekte problemlos hätten versichert werden können.

Das Klima verändert sich in vielfältiger Weise

Empirisch ist erwiesen, dass sich Klimaphänomene verstärken. Es gibt jährlich neue Hitzerekorde und vermeintliche „Jahrhunderthochwasser“ kehren innerhalb eines Jahrzehnts wieder. Objektiv ändert sich das Wetter und damit die Risikosituation, auf die Versicherungstechnik und Kalkulation reagieren müssen.

Es ändert sich aber ebenso das politische Klima in Deutschland. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder verständigten sich bereits 2017 darauf, Hilfsgelder grundsätzlich nur noch an diejenigen Bürger zu zahlen, die sich nachweislich erfolglos um eine Versicherung bemüht haben oder denen ein wirtschaftlich unzumutbares Angebot gemacht wurde.

Beratung und Aufklärung sind wichtig, auch in digitalen Zeiten

Dabei ist Versicherungsschutz für den überwiegenden Teil der Objekte erhältlich und das Angebot an Elementarschaden- Schutz ist derart umfassend und vielfältig, dass selbst Versicherungsprofis im berühmten Kleingedruckten nachlesen müssen, wenn sie einen konkreten Angebotsvergleich anstellen wollen. Der typische Verbraucher und Endkunde ist überfordert.

Hier schlägt die Stunde des Vertriebes und der Beratungsqualität. Auch heute noch – trotz vielfältiger digitaler Assistenten – ist eine qualifizierte persönliche Beratung des Kunden unverzichtbar. Sie zielt darauf ab, die individuelle Risikosituation und die Wünsche des Kunden zur möglichen Vorsorge gemeinsam zu erarbeiten. Erst dann können die richtigen Angebote gesucht werden. Für viele Kunden ist das Eigenheim, egal ob Haus oder Wohnung, die größte Anschaffung ihres Lebens. Hier muss unbedingt ein umfassender Versicherungsschutz gegen Groß- und Totalschäden bestehen, wenn ein Naturereignis nicht in einer wirtschaftlichen Katastrophe für den Versicherungsnehmer enden soll.

Es hat sich gezeigt, dass vom Schaden getroffene Kunden mit ordentlichem Versicherungsschutz die Leistung ihres Versicherungs- Beraters anerkennen und ihm dankbar sind. Solche Kunden- Beziehungen sind dauerhaft und zeichnen sich durch große Loyalität aus. Über 20 Mio. Adressen in Deutschland bieten ein weites Feld, um die Qualität und den Nutzen guten Versicherungsschutzes in jedes Heim zu tragen.

Die ALTE LEIPZIGER Versicherung AG steht seit über 200 Jahren für eine qualitativ hochwertige Beratung und Betreuung ihrer Vertriebspartner und Kunden. Mit passenden Versicherungskonzepten und einem kompetenten Maklerservice mit umfangreichen Entscheidungsvollmachten können Kunden schnellstmöglich versichert werden.

 

Kontakt:

Alte Leipziger Versicherung AG, Alte Leipziger-Platz 1, 61440 Oberursel

E-Mail: sach@alte-leipziger.de

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Telefonica und Allianz starten Glasfaserprojekt in Deutschland

Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat sich beim Glasfasernetz-Ausbau die Allianz als Partner an Bord geholt. Beide Konzerne sollen jeweils zur Hälfte am Gemeinschaftsprojekt beteiligt sein, teilten sie am Donnerstag in Madrid und München mit.

mehr ...

Immobilien

Karlsruhe weist Eilantrag gegen Berliner Mietendeckel ab

Kurz vor Inkrafttreten der zweiten Stufe des umstrittenen Berliner Mietendeckels hat das Bundesverfassungsgericht einen vorläufigen Stopp abgelehnt. Die Karlsruher Richter wiesen den Eilantrag einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ab, die in Berlin 24 Wohnungen vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Die Halver-Kolumne: US-Wahl – So viel mehr als nur eine normale Wahl

Der politische Höhepunkt 2020 steht kurz bevor und die Börsen sind nervös. Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung der US-Präsidentschaftskandidaten kann man getrost von einer Richtungswahl sprechen. Besonders spannend sind die Fragen, ob bzw. wann es einen Sieger gibt, ein knappes Ergebnis überhaupt akzeptiert oder sogar als Wahlbetrug bezeichnet wird. Die Halver-Kolumne

mehr ...

Berater

Zweiter Chef bei Exporo

Herman Tange verstärkt ab sofort das Management-Team der Crowdinvesting-Plattform Exporo als Co-CEO an der Seite von Simon Brunke und soll in den Vorstand der Exporo AG berufen werden, sobald die formellen Anforderungen dafür erfüllt sind.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance mit 650-Millionen-Dollar-Closing in San Francisco

Der Asset Manager Deutsche Finance und SHVO Capital haben gemeinsam für ein institutionelles Joint Venture um die Bayerische Versorgungskammer den Gebäudekomplex „Transamerica Pyramid“ in San Francisco erworben.

mehr ...

Recht

Das sollten private Vermieter beachten

Die meisten Wohnungen gehören in Deutschland Privatleuten. Sie vermieten meistens nur ein oder zwei Einheiten. Kleinvermieter nutzen die Immobilie häufig als Kapitalanlage oder als Finanzierungsbeitrag zum Bau des Eigenheims. Worauf es für private Vermieter ankommt.

mehr ...