16. Juli 2020, 12:02
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Continentale legt Cyberversicherung für KMU neu auf

Nur 13 Prozent aller kleinen und mittleren Unternehmen verfügen über eine Cyber-Versicherung. Dabei können Hacker-Angriffe oder Schadprogramme für Unternehmen und Freiberufler existenzbedrohend sein. Die Continentale hat ihre Cyber-Versicherung neu aufgesetzt und auch an den Beiträgen gefeilt. Neben Expertenunterstützung sind nun auch Eigenschäden und Ansprüche aus Drittschäden bereits im Grundtarif abgesichert.

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Stefan Andersch, Sachversicherungsvorstand der Continentale

Das Geschäftsleben ist längst digital, ganz unabhängig von der Größe des Unternehmens oder der Branche. Das erleichtert vieles, bringt aber auch ganz neue Sorgen mit sich. So ist bereits jedes vierte Unternehmen in Deutschland Opfer einer Cyber-Attacke geworden.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Der Digitalverband Bitkom kommt zu deutlich höheren Zahlen. Danach waren rund 80 Prozent aller KMU bereits Opfer von Cyberangriffen.

„Knapp 60 Prozent dieser Unternehmen mussten dadurch ihre Produktion oder ihre Betriebsabläufe unterbrechen“, erläutert Stefan Andersch, Vorstand Sach im Continentale Versicherungsverbund. „Das stellt ein enormes betriebswirtschaftliches Risiko für die Unternehmen dar.“

Mit der neuen Cyber-Versicherung, die zur KuBus-Produktfamilie gehört, möchte die Continentale dieses Risiko für Unternehmen reduzieren. Bereits in der Grunddeckung steht dem versicherten Unternehmen ein spezialisiertes Krisenmanagement rund um die Uhr zur Verfügung. 

Es kümmert sich unter anderem darum, dass sich ein Virus nicht weiterverbreitet und die Arbeitsprozesse schnell wiederaufgenommen werden können. Daneben sind Kosten für Schäden, die dem Betrieb durch Angriffe entstehen, ebenso versichert wie berechtigte Forderungen auf Schadenersatz gegen das Unternehmen. Etwa, weil nicht vertragsgemäß geliefert werden kann oder Kundendaten gehackt wurden.

„Die umfassende Grundabsicherung ist bereits zu günstigen Konditionen möglich“, sagt Andersch.  Zielgruppe der neuen Cyber-Versicherung sind nach Angabe der Continentale vor allem kleine und mittlere Unternehmen wie Handwerker und Einzelhändler sowie für Freiberufler, Heilberufler und Ärzte an. So zahlt ein Heilpraktiker bei einer versicherten Summe von 50.000 EUR in der Grunddeckung nur 136 Euro im Jahr.

Ein erweiterter Versicherungsschutz bietet unter anderem Unterstützung bei der Krisenkommunikation und der Wiederherstellung von Daten, ebenso, wie bei Vertragsstrafen infolge Verletzung der Datensicherheitsstandards im E-Payment-Verfahren. (dr)

Foto: Continentale

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