30. April 2020, 11:19
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Corona-Krise brockt Swiss Re Quartalsverlust ein

Hohe Schäden und die Kapitalmarktturbulenzen durch die Coronavirus-Pandemie haben den schweizerischen Rückversicherer Swiss Re im ersten Quartal in die roten Zahlen gerissen.

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Vor allem die Absage und Verschiebung von Veranstaltungen schlug bei der Swiss Re teuer zu Buche.

Unter dem Strich stand ein Verlust von 225 Millionen US-Dollar (207 Millionen Euro), wie der Rivale der deutschen Munich Re mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte hier noch ein Gewinn von 429 Millionen Dollar gestanden. Obwohl die Schadenbelastung höher ausfiel als gedacht, hatten Analysten im Schnitt unter dem Strich noch einen höheren Verlust erwartet.

Vor allem die Absage und Verschiebung von Veranstaltungen schlug bei der Swiss Re teuer zu Buche. Insgesamt bezifferte das Unternehmen die verbuchten Schäden infolge der Covid-19-Krise auf 476 Millionen Dollar vor Steuern.

Hinzu kamen hohe Schäden durch Naturkatastrophen. Der Abschwung an den Kapitalmärkten schlug bei dem Rückversicherer mit rund 300 Millionen Dollar zu Buche. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

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