7. Mai 2020, 09:38
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Coronakrise kommt Talanx teuer zu stehen

Hohe Schäden und die Marktturbulenzen durch die Corona-Pandemie haben beim Versicherungskonzern Talanx im ersten Quartal teuer zu Buche geschlagen.

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Talanx-Chef Torsten Leue

Insgesamt fielen die Großschäden mit 435 Millionen Euro gut dreimal so hoch aus wie ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen mit Marken wie HDI und Neue Leben mitteilte.

Davon entfielen 313 Millionen Euro auf die Corona-Folgen, davon wiederum 220 Millionen auf den Rückversicherer Hannover Rück, der zu gut der Hälfte dem Talanx-Konzern gehört. Vor allem für die Schließung von Betrieben und den Ausfall von Veranstaltungen infolge der Pandemie müssen die Talanx-Gesellschaften geradestehen.

Noch keine neue Gewinnprognose

Zu einer neuen Gewinnprognose für das laufende Jahr sieht sich der Vorstand um Talanx-Chef Torsten Leue noch nicht in der Lage. Sein ursprüngliches Gewinnziel hatte der Konzern wegen der Krise im April zurückgezogen.

Von Januar bis März verdiente Talanx unter dem Strich – wie seit April bekannt – 223 Millionen Euro und damit fünf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Geschickte Finanzgeschäfte der Hannover Rück federten den Gewinnrückgang ab. (dpa-AFX)

Foto: Talanx

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