14. Mai 2020, 09:48
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Corona: Standard Life hilft Vertriebspartnern finanziell und mit Videoberatung

Für die meisten Finanzberater und Versicherungsmakler wird die persönliche Kundenberatung bis auf weiteres schwierig bis unmöglich bleiben. Der Versicherer Standard Life will seinen Vertriebspartnern in dieser, durch den Coronavirus verursachten Lage deshalb auf zwei Wegen helfen – durch den vergünstigten Einstieg in die digitale Kundenberatung sowie durch den vorübergehenden Aufschub von Courtage-Rückzahlungen.

Christian-Nuschele-Portrait-1 in Corona: Standard Life hilft Vertriebspartnern finanziell und mit Videoberatung

Christian Nuschele, Standard Life

Um eine vollständig digitale Kundenberatung sowohl für Bestands- als auch für Neukunden zu ermöglichen, hat Standard Life das Fintech Flexperto als Kooperationspartner gewonnen. Das Berliner Unternehmen, ein Experte für die digitale Kundenkommunikation, bietet spezielle Software für den digitalen Vertrieb und die Finanzberatung per Video. Vertriebspartner von Standard Life können diese Software zu einem um rund ein Drittel reduzierten Preis über Standard Life bestellen. Außer einem leistungsstarken Rechner, einer (eingebauten) Kamera, einem Mikrofon und einer stabilen Internetverbindung seien keine weiteren Voraussetzungen notwendig, um in die Videoberatung einzusteigen, versichert Flexperto.

Terminvereinbarung ebenfalls online

Die Software hält neben der Beratung per Video u. a. auch die Online-Terminvereinbarung parat, den Austausch von Dateien und Text-Chat sowie die rechtssichere E-Signatur zum Vertragsabschluss. „Die Flexperto-Lösung ist perfektioniert für den Einsatz im Beratungs- und Vertriebsalltag. Viele Vermittler führen über 20 Beratungstermine pro Monat über unsere Beratungslösung durch und schreiben in der Corona-Krise bessere Zahlen als im Vorjahr – das ist sehr ermutigend“, betont Felix Anthonj, Gründer und Geschäftsführer von Flexperto.

Acht Monate Aufschub bei Courtage-Rückforderungen

Als weitere Erleichterung kommt Standard Life seinen Vertriebspartnern in der aktuellen Situation auch bei der Rückforderung von Courtagen entgegen. Die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 aufgrund von Beitragsferien, -freistellungen und -reduzierungen anfallenden Rückforderungen werden um acht Monate zum Wirkungsdatum aufgeschoben. Sollte die Notwendigkeit dieses Zugeständnisses über den 1. Juli 2020 hinaus weiter bestehen, wird eine weitere Verlängerung geprüft. Erst nach Ablauf der acht Monate kommt es zur Courtagerückforderung.

Über diese finanziellen Unterstützungen, staatliche Förder- und Finanzmittel für Makler, die Entwicklungen der Kapitalanlagen in der Krise und aktuelle Online-Weiterbildungsangebote informiert Standard Life auf dem extra eingerichteten „Standard Life Corona Blog“ auf seiner Website.

„Die Corona-Krise hat die Arbeitsweise der Vermittler massiv verändert, sie hat für viele Kunden und auch für Makler finanzielle Auswirkungen.  Wir sehen es als unsere Aufgabe an, unsere Vertriebspartner bestmöglich zu unterstützen, denn es gibt aktuell einen sehr großen Bedarf an unabhängiger Beratung“, sagt Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life Deutschland. „Kunden suchen gerade jetzt nach Informationen. Sie wollen wissen, wie sich die eigene Vorsorge in der Krise entwickelt hat und ob eine Anpassung der bisherigen Vorsorgestrategie notwendig ist. Hier ist der Rat eines unabhängigen Beraters gefragt. Das bietet Finanzberatern neue Chancen, eine systematische Finanzplanung mit ihren Kunden aufzubauen.“ 

Foto: Standard Life

1 Kommentar

  1. Auf Finanzberater und Versicherungsmakler wirkt die aktuelle Coranakrise wie ein Digitalisierungsbeschleuniger. Onlineberatung und Digitale Unterschriften sind nun auch im letzten Büro präsent und werden den Kundenkontakt in der Zukunft prägen. Einige Finanzberater waren sicherlich auch bereits vor der Krise gut digital unterwegs, aber von Stronos werden auch Sie belastet. Eine gute Initiative.

    Kommentar von André Perko — 15. Mai 2020 @ 11:54

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