5. Mai 2020, 09:50
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Corona und Cyberkriminalität: Das Home Office wird immer öfter zum Angriffsziel

 Ganz Deutschland bleibt derzeit zuhause – und wird dadurch zum Angriffsziel für Hacker. Tatsächlich sind Cyberangriffe mit Bezug auf Covid-19 von 1.200 Fällen im Januar 2020 auf 380.000 im März angestiegen. Aber was tun, wenn man im Home Office Opfer einer Phishing-Mail, eines CEO Fraud oder einer Ransom-Attacke geworden ist? Experten des digitalen Versicherungsmanagers Clarks geben Tipps für den Umgang mit Schadensfällen im Internet.

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Die Zahl der Cyberangriffe mit Covid-19-Bezug stieg von 1.200 im Januar 2020 auf 380.000 im März.

Gerade in den vergangenen Wochen, wo viele Firmen ganz oder teilweise auf Home Office umgestellt haben, ergeben sich für Hacker neue Angriffsflächen. Beim Hijacking von Videokonferenzen werden beispielsweise die nichtsahnenden Meeting-Teilnehmer von Hackern über Laptop-Kamera und -mikrophon ausgespäht.

Wie Cyberkriminelle die Corona-Krise nutzen

So können diese sensible Firmendaten abgreifen. Eine besondere Gefahr stellt in der jetzigen Situation ebenfalls der sogenannte CEO Fraud dar, bei dem sich Cyberkriminelle in gut getarnten E-Mails mit gefälschtem Absender als Geschäftsführer ausgeben und dringend Zahlungsanweisungen, Kontozugriffe oder Zugangsdaten benötigen. Die nichtsahnenden Angestellten geben diese Informationen dann ungewollt an Dritte weiter.

Die Experten raten daher zu besonderer Vorsicht: “Im Home Office sollte noch stärker als sonst auf korrekte Schreibweisen von E-Mail-Absendern und Internetseiten geachtet werden. Auch beim Zugriff auf kostenlose Konferenztools für Meetings sollten die Privatsphäre-Bestimmungen genau recherchiert werden, um Sicherheitslücken zu vermeiden.” Doch was tun, wenn bei aller Prävention der Ernstfall eintritt und man Opfer einer Cyberattacke wird? 

 

Seite 2: Diese Versicherungen schützen auch im Netz

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