22. Mai 2020, 09:36
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Coronakrise sorgt bei Generali für kräftigen Gewinnrückgang

Der italienische Versicherer Generali hat im ersten Quartal unter der Coronakrise gelitten und rechnet für das laufende Jahr mit einem operativen Gewinnrückgang.

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Der Konzern erwartet, dass der Nettogewinn im laufenden Jahr durch Wertminderungen im Zuge der Pandemie belastet wird.

Der operative Gewinn dürfte 2020 im Vergleich zum Vorjahr sinken, teilte der Allianz-Rivale am Donnerstag im norditalienischen Triest mit. Es sei aber schwer, die Folgen der Corona-Pandemie bereits genau abzuschätzen. Mit Einsparungen will der Konzern der Krise begegnen. Die Aktie stand am Donnerstag mit Abschlägen von zuletzt gut einem Prozent unter Druck.

Der Konzern erwartet, dass der Nettogewinn im laufenden Jahr durch Wertminderungen im Zuge der Pandemie belastet wird. Im ersten Quartal schlug die Pandemie bereits durch. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 113 Millionen Euro und damit deutlich weniger als ein Jahr zuvor mit 744 Millionen Euro. Dabei belasteten insbesondere Abschreibungen in Folge der Verwerfungen an den Finanzmärkten im Zuge der Pandemie.

Der operative Gewinn legte hingegen im Berichtszeitraum um 7,6 Prozent auf rund 1,45 Milliarden Euro zu. Analysten hatten hier im Schnitt weniger erwartet. Dabei profitierte Generali insbesondere von seinen Geschäften außerhalb der Lebensversicherungen. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance 

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