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Coronapandemie: Deutsche sammeln Pfunde

Die Coronakrise schlägt den Deutschen nicht nur auf die Psyche. Eine Auswertung von Risikolebensversicherungsinteressenten durch Check24 zeigt, dass die Bundesbürger in den Wochen des Shutdowns Pfunde gesammelt haben. Besonders gehamstert hat die Gruppe der 31- bis 40-jährigen.

Besonders deutlich hat die Gruppe der 31- bis 40-jährigen zwischen Februar und Juni zugenommen. Kaum besser sieht es bei den 41- bis 50-jährigen aus. 

Nach Berechnungen von Check24 sind die Verbraucher im Schnitt 1,3 Kilo schwerer als vor der Pandemie. Besonders gewichtsanfällig zeigte sich in den vergangenen Monaten die Altersgruppe der 31- bis 40-jährigen. Sie sind durchschnittlich 1,6 Kilogramm schwerer als vor der Krise. Auch die 41- bis 50-jährigen bringen nun mehr auf die Waage: Hier sind es rund 1,5 Kilogramm. Hingegen hat die Altergruppe von 51 bis 60 Jahre mit 1.000 Gramm vergleichsweise moderat zugelegt.

„Während der Ausgangsbeschränkungen war es für viele Verbraucher schwieriger, sich fit zu halten, da Sportangebote und Fitnessstudios wegfielen“, sagt Dr. Björn Zollenkop, Geschäftsführer Vorsorgeversicherungen bei Check24.

Körpergröße und Gewicht wichtige Faktoren zur Einschätzung des Gesundheitsrisikos

Bei einem Antrag für eine Risikolebensversicherung spielten die Kundenangaben zu Alter, Körpergröße und Gewicht eine wichtige Rolle für die Versicherungsgesellschaften. Sie berechnen aus diesen und weiteren Daten das Sterblichkeitsrisiko. Hohes Gewicht führe statistisch gesehen unter anderem häufiger zu Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen, so Zollenkop.

Ermittelt hatte das Vergleichsportal die Daten von Verbrauchern, die sich zwischen Februar und Juni für eine Risikolebensversicherung interessieren. Für das Ergebnis wurden die Kundenangaben bei Abschluss einer Risikolebensversicherung zum Body-Mass-Index auf eine 1,73 Meter große Musterperson umgerechnet. (dr)

Foto: Check24/Shutterstock