20. April 2020, 14:07
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DVAG warnt: Per Mausklick versichert? – Augen auf beim Onlinekauf

Corona belebt den Online-Handel – Von neuen Schuhen über Laptops bis hin zu Versicherungen ist dort alles erhältlich. Doch ist nicht alles Gold, was glänzt: Worauf man beim Online-Kauf von Versicherung und Co. achten sollte.

Vertriebswege-Online in DVAG warnt: Per Mausklick versichert? – Augen auf beim Onlinekauf

Am Samstag durch die Fußgängerzone schlendern, einen Stopp in der Buchhandlung einlegen oder ein Paar neue Schuhe shoppen? Corona macht’s dem stationären Handel momentan schwer. Die geschlossenen Läden, das Kontaktverbot und die Angst vor Ansteckung zwingen die Menschen zurzeit verstärkt auf den ohnehin boomenden Online-Kauf zurückzugreifen. Onlinehändler verzeichneten allein im vergangenen Jahr einen Umsatz von 57,8 Milliarden Euro. Nicht nur deshalb heißt es jetzt mehr denn je: Lokale Geschäfte in der Krise zu unterstützen. So können Speisen bei vielen Restaurants abgeholt werden. Dennoch, das überwältigende Angebot im Internet bleibt und macht auch vor Versicherungen und Krediten keinen Halt. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) erklären, worauf man beim Online-Abschluss besonders achten sollte.

Drei Klicks und schon versichert?

Klingt verlockend, kann aber seine Tücken haben. Schließlich ist es etwas anderes, eine Versicherung online zu „bestellen“ als den Lieblingsschuh. Allgemein gilt: Wer eine Versicherung oder einen Kredit sucht, kann durchaus im Internet nach Informationen und Angeboten recherchieren. Einige Produkte, wie zum Beispiel eine Kfz-Versicherung, scheint man einfach online abschließen zu können, doch auch hier kann man viel falsch machen. Geht es gar um deutlich komplexere Angelegenheiten, etwa Altersvorsorge, eine Lebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung, kann es ohne einen Experten erst recht leicht zu einer Fehleinschätzung der eigenen Situation kommen. Vertragssuchende sollten beim Umgang mit Online-Angeboten also ausreichend sensibilisiert sein.

Vorsicht, Kostenfalle!

Bevor man einen Vertrag abschließt, ist es sinnvoll, einen Experten das Angebot noch mal gegenchecken zu lassen: „Oft sind die Nachteile eines vermeintlich günstigen Angebots für Verbraucher nicht direkt zu erkennen – für einen erfahrenen Fachmann aber schon“, so die Vermögensberater der DVAG. Denn: „Nicht immer sind die preiswerten Angebote im Nachhinein tatsächlich die kostengünstigsten“, so die Experten weiter. Grundsätzlich sollten Verbraucher bei Vergleichsportalen vorsichtig sein: Nicht alle sind wirklich unabhängig und liefern transparent nachvollziehbar die besten Ergebnisse.

Gute Beratung schafft maßgeschneiderte Lösungen

Versicherungen, Kredite oder Altersvorsorge – gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten ist eine persönliche Beratung unabdinglich. Wichtig: Gute Berater betrachten einen Vertrag immer unter umfassender Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation eines Menschen. Und gerade bei langfristigen und komplexen Entscheidungen spielt die persönliche Passgenauigkeit eine besonders wichtige Rolle.

Hinzu kommt, dass bei Internet-Verträgen der Kontakt mit dem Anbieter meistens nur über E-Mail oder über eine Telefon-Hotline mit einem Kundencenter ohne festen Ansprechpartner stattfinden kann. Mit einem Vermögensberater hingegen ist immer ein persönliches Gespräch möglich – auch während der Corona-Krise: „Die Gesundheit der Kunden hat bei uns oberste Priorität“, betonen die DVAG-Berater. „Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, stehen wir unseren Kunden in diesen Zeiten deswegen verstärkt online und telefonisch mit Rat und Tat zur Seite. Ganz wie gewohnt jederzeit vor, während und nach Vertragsabschluss.“

Foto: Shutterstock

3 Kommentare

  1. Das Gegenchecken stelle ich mir lustig vor:)

    Kommentar von Ralph Spohn — 22. April 2020 @ 11:57

  2. Bevor man einen Vertrag abschließt, ist es sinnvoll, einen Experten das Angebot noch mal gegenchecken zu lassen: „Oft sind die Nachteile eines vermeintlich günstigen Angebots für Verbraucher nicht direkt zu erkennen – für einen erfahrenen Fachmann aber schon“. Stimmt. Deshalb lässt man sich auch nicht von einem Strukki beraten, der überteuerte Produkte der AachenMünchener verkauft……

    Kommentar von ludwig paulick — 21. April 2020 @ 18:09

  3. Wenn ausgerechnet ein Strukkivertrieb wie die DVAG warnt, muss das Satire sein……

    Kommentar von paolo boos — 21. April 2020 @ 18:07

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