13. Mai 2020, 14:52
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Fahrraddiebstahl 2019: Beute immer teurer

Rund 155.000 versicherte Fahrräder wechselten 2019 ungewollt ihren Besitzer. Damit gehen die Fallzahlen nach der aktuellen Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft um 5.000 im Vergleich zum Vorjahr zurück. Der versicherte Schaden liegt dennoch auf Vorjahresniveau bei rund 110 Millionen Euro.

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Die Polizei hat im vergangenen Jahr 278.000 Fälle von Fahrraddiebstahl erfasst. 155.000 waren versichert.

Beliebt bei Dieben sind nach wie vor teure Velos: Im Schnitt zahlten Versicherer 720 Euro pro gestohlenem Fahrrad – so viel wie nie zuvor (Vorjahr: 650 Euro). Vor zehn Jahren betrug die Entschädigung für ein gestohlenes Rad im Schnitt 410 Euro, 2019 waren es 75 Prozent mehr.

Insgesamt wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik rund 278.000 – versicherte und nicht versicherte – Fahrräder gestohlen. Ein Rückgang um rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hochburgen sind die Stadtstaaten Bremen mit 926 gestohlenen Fahrrädern je 100.000 Einwohner vor Berlin (788 je 100.000 Einwohner) und Hamburg (656 je 100.000 Einwohner).

Bei den Bundesländer führt Sachsen (515) die Statistik an. Auf den Plätzen dahinter landen Brandenburg (487) und Sachsen-Anhalt (477).  Da Fahrraddiebstähle häufig nicht angezeigt werden, dürfte die Dunkelziffer wesentlich höher liegen. (dr)

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