24. Juni 2020, 14:52
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Großes Potenzial für Makler bei Oldtimer-Spezialversicherungen

Die Mehrheit der Oldtimer-Besitzer verfügen nicht über optimalen Versicherungsschutz. Dabe legen Oldtimer-Fahrer großen Wert auf Prämienhöhe und sind wechselwillig. Zum Start der Saison besteht deshalb großes Potenzial für Makler.

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Classic Car Porsche 356: Dafür sollte es eine Spezialversicherung sein.

Aufgrund der flächendeckenden Corona-Beschränkungen ließen auch Oldtimer-Fans in den letzten Monaten ihre Lieblinge in der Garage und folgten dem allgemeinen Aufruf, zuhause zu bleiben. Doch die zunehmenden Lockerungen der Alltagsbeschränkungen sowie aufgehobene Reisewarnungen bringen viele Oldtimer-Fans zurück auf die Straße. Zum Auftakt der verspäteten Saison befragte Hiscox 304 Oldtimer-Besitzer in einer Online-Umfrage zu ihrem aktuellen Versicherungsschutz und ihren Erwartungen an die Saison 2020.

Über die Hälfte der Oldtimer-Besitzer ist noch mit Kfz-Standardversicherung unterwegs

Mehr als die Hälfte der Oldtimer-Fahrer (54 Prozent) versichert ihre Wagen nach wie vor über eine Kfz-Standardversicherung. Damit riskieren sie, zu viel für eine unpassende Leistung zu zahlen und im Schadenfall unzureichend abgesichert zu sein. Nur etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten verfügt über einen speziellen Oldtimer-Tarif und 11 Prozent gaben an, aktuell gar keine Versicherung für ihren Oldtimer zu besitzen. 46 Prozent der Versicherten setzen auf eine Haftpflicht mit Teilkasko und 30 Prozent auf eine Haftpflicht mit Vollkaskoversicherung. Makler können den Saisonstart nutzen, um ihre Kunden zu individuellen Lösungen zu beraten und mit Spezialwissen rund um passgenaue Classic-Cars-Versicherungen zu punkten. Neben den Kaskooptionen können Versicherungsnehmer beispielsweise über die Vorteile einer Allgefahrenversicherung für besonders hochwertige Fahrzeuge aufgeklärt werden – dazu zählt unter anderem die Absicherung von Transportschäden.

Hohe Wechselbereitschaft und günstige Preise als Top-Motivation

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Oldtimer-Versicherung bleibt mit Abstand der Preis (56 Prozent). Für einen fairen Preis und ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis, sind Oldtimer-Besitzer demnach offen dafür, den Versicherungsschutz zu wechseln. 76 Prozent der Befragten gaben an, ihren Versicherungsschutz dahingehend regelmäßig zu prüfen. Nur 24 Prozent hingegen bleiben ohne weitere Prüfung der Bedingungen bei ihren bestehenden Versicherern.

Wenn es um die Versicherung der Lieblingsstücke geht, ist Expertise das A und O: An diesem Punkt können Makler ansetzen, ihre Kunden mit umfassendem Hintergrundwissen unterstützen, durch Expertise überzeugen und beim Versicherungswechsel begleiten. Die Wahl der aktuellen Oldtimer-Versicherung haben die Besitzer in erster Linie anhand der Bekanntheit des Versicherers getroffen (37 Prozent) oder sie ließen sich von persönlichen Empfehlungen leiten (33 Prozent). Auch das Tempo und die Servicequalität bei der Schadenregulierung (29 Prozent) spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung.

Fast jeder Zweite musste schon einen Schaden beklagen

48 Prozent der Befragten hatten bereits einen Schaden an ihrem Oldtimer zu vermelden. Die häufigste Schadenursache ist dabei der Lackschaden (24 Prozent), gefolgt von Blechschäden (15 Prozent) oder Glasbruch (13 Prozent). Wenn es zu einem Schaden kommt, wird es schnell teuer. So trat bei einem Drittel der Befragten ein Schaden zwischen 2.000 und 5.000 Euro auf, bei knapp einem Viertel betrug dieser sogar mehr als 5.000 Euro.

Saison 2020 – was dieses Jahr möglich ist

Mit Blick auf die Saison 2020 warten 39 Prozent der Oldtimer-Fahrer ab und hoffen, dass Rallyes, Messen und Events dieses Jahr noch stattfinden können. Private Ausfahrten sind seit den schrittweisen Lockerungen bereits wieder möglich. 34 Prozent nutzen die aktuell ruhigere Zeit, um an ihren Fahrzeugen zu basteln.

Foto: Shutterstock

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