4. August 2020, 16:46
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Passgenauer Versicherungsschutz für E-Autos

Bis 2030 soll der Ausstoß von Treibhausgasemissionen in Deutschland um 55 Prozent sinken. Ein wichtiges Puzzleteil im Gesamtkonzept ist der Umstieg auf E-Mobilität. Der Staat unterstützt deshalb den Kauf von E-Autos mit Prämien von bis zu 6.000 Euro. Die Autohersteller legen noch einmal bis zu 3.000 Euro obendrauf. Zusätzliches Sparpotential birgt das Thema Kfz-Steuer: Bei einer Zulassung bis zum 31. Dezember verzichtet der Fiskus oft für die nächsten zehn Jahre auf die Steuer.

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Der Kauf ist das eine, die Versicherung eines E-Autos das andere. Was unterscheidet die Kfz-Versicherung eines E-Autos von der Police für ein herkömmliches Fahrzeug? Welche zusätzlichen Leistungen sind nötig?

In der Kfz-Haftpflichtversicherung bleibt alles beim Alten. Anders sieht es in der Kasko-Versicherung aus. Hier empfiehlt Deutschland größter Kfz-Versicherer jedem Autofahrer beim Akku-Schutz, der Versicherung von Elektronikschäden oder Brand genau hinzuschauen.

Der Akku sei teuer und ein Austausch könne schnell mehrere tausend Euro kosten, betont der Versicherer. Mittlerweile gebe es Kasko-Versicherer die im Schadenfall auf den Abzug neu-für-alt verzichten und den Akku-Wechsel komplett übernähmen.

In einer vom Versicherer beauftragten Studie gaben rund 60 Prozent der Befragten an, ihr Auto am häufigsten zu Hause zu laden. Überspannungsschäden, wie sie bei Gewittern vorkommen können, sollten also eingeschlossen sein. Für diejenigen, die die heimische Steckdose nutzen, sei zudem eine Eigenschadenversicherung sinnvoll.

Sie greift, wenn ein brennender Akku die häusliche Ladestelle oder sogar die Garage beziehungsweise das eigene Heim beschädigt. Ein guter Tarif sollte zudem den Diebstahl des Ladekabel mitversichern. Dies sei wichtig, weil beim Laden an öffentlichen Säulen Ladekabel gestohlen werden. 

Bei E-Autos extrem wichtig ist das Thema Tierbiss. Dabei geht es nicht allein um den unmittelbaren Schaden. Der Fokus sollte auch auf den Folgeschäden des Marderbisses liegen, zum Beispiel einem Kurzschluss. Eine Deckung von 20.000 Euro sei hier empfehlenswert, rät der Versicherer. (dr)

Foto: Huk Coburg

 

 

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