25. Mai 2020, 08:03
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Rentenversicherung: Coronakrise lässt Reserve sinken

Infolge der Coronakrise sinkt nach einer Schätzung der Rentenversicherung die Rücklage der Rentenkasse. Die Versicherung sieht aber begrenzte Auswirkungen durch die Krise, da auch während des Bezugs von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt würden.

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Basis der aktuellen Schätzung sind Eckwerte der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung.

Wie die Deutsche Rentenversicherung am Samstag mitteilte, geht die Rücklage nach ersten Schätzungen bis Ende des Jahres um rund ein Zehntel auf dann rund 36 Milliarden Euro zurück.

Diese Werte seien aber angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen noch mit großen Unsicherheiten behaftet und könnten sich noch verändern. Belastbare Vorausberechnungen über das Jahr 2020 hinaus seien zurzeit noch nicht möglich.

Schwankungen ausgleichen

Basis der aktuellen Schätzung sind Eckwerte der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung. Darin wird mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von mehr als sechs Prozent in diesem Jahr gerechnet – und damit der bisher schwersten Rezession der Nachkriegszeit.

Ende 2019 lag die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage noch bei rund 40,5 Milliarden Euro. Sie soll während des Jahres auftretende Schwankungen bei den Beitragseinnahmen ausgleichen. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

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