3. April 2020, 12:20
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Risikobewusstsein von KMU: “Erstaunliche Fehleinschätzungen”

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie weist knapp ein Viertel der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) eine risikofreudige Einstellung auf. Rund ein Drittel zeigt sich dagegen risikoscheu, 40 Prozent geben eine mittlere Risikoneigung an. Dies zeigt eine Umfrage des Vereins Kubi und der Fachhochschule Dortmund unter 500 KMU.

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Nur knapp ein Viertel der befragten Unternehmen besitzt laut Studie ein eigenständiges Risikomanagement.

Das Risikobewusstsein der KMU ist demnach teilweise von erstaunlichen Fehleinschätzungen geprägt. So ordnen zum Beispiel nur 28 Prozent der Befragten allgemeine Haftungsrisiken als grundsätzlich existenzvernichtend ein. Relativ am ehesten werden noch Tod und Krankheit des Inhabers beziehungsweise von wichtigen Schlüsselpersonen im Betrieb als existenzvernichtend angesehen (53/47 Prozent).

Nur knapp ein Viertel der befragten Unternehmen besitzt laut Studie ein eigenständiges Risikomanagement. Versicherungsvermittler werden nur von der Hälfte der befragten KMU als Berater genutzt – der Rest gibt an, Versicherungen direkt beim Versicherer einzukaufen oder ganz darauf zu verzichten.

Versicherungsportfolio positiv beurteilt

Mehr als vier von fünf Unternehmen geben an, mindestens einmal oder häufiger im Jahr im Kontakt zu ihrem Vermittler zu stehen. Allerdings nehmen viele KMU den Versicherungsvermittler bisher nur als Beschaffer von Versicherungsprodukten und weniger als Berater und Begleiter beim betrieblichen bzw. beruflichen Risikomanagement wahr. Das Versicherungsportfolio wird allerdings ganz überwiegend sehr gut oder gut beurteilt. (kb)

Foto: Shutterstock

 

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