4. Mai 2020, 11:53
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So wird die Alltagsmaske virenfrei

Wegen Corona herrscht derzeit – zumindest in einigen Bereichen wie beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr – Maskenpflicht. Neben Einwegmasken aus Papier sind mehrfach verwendbare Alltagsmasken aus Stoff im Trend.  Bekanntermaßen tötet eine Kochwäsche Keime. Doch die wenigsten werfen die Waschmaschine bei so hoher Temperatur täglich an. Die Debeka gibt Tipps für den richtigen Umgang mit wiederverwendbarem Mund- und Nasenschutz.

Corona in So wird die Alltagsmaske virenfrei

Das richtige Aufsetzen
Vor dem An- und Ausziehen heißt es: Händewaschen – und zwar richtig, mindestens 20, besser 30 Sekunden lang. Wenn man dann noch darauf achtet, nicht sein Gesicht anzufassen, hat eine Schmierinfektion kaum eine Chance.

Andernfalls könnten Keime auf die Schleimhäute von Mund, Nase und Auge in den Körper gelangen und Krankheiten verursachen. Auch nach dem Ausziehen Hände waschen, denn auf der Maske könnten Viren und Bakterien sitzen.

Aus hygienischer Sicht ist es sinnvoll, die Maske aufzusetzen, wenn man das Haus verlässt und sie erst wieder nach der Rückkehr abzusetzen, wenn unterwegs keine Chance besteht, sich zu waschen. Hinterm Steuer eines Autos allerdings sollten eigentlich noch die Gesichtszüge zu erkennen sein, was gerade bei selbstgemachten Masken oft nicht der Fall ist. Da kommt es auf die Kulanz der Ordnungshüter an.

Wie oft wechseln?
Spätestens wenn eine Maske feucht ist, sollte eine neue aufgesetzt werden. Denn Feuchtigkeit ist der ideale Nährboden für Viren und Bakterien. Bei Einweg-Masken gilt: nicht länger als zwei Stunden tragen, Stoffmasken nicht länger als vier Stunden.

Wie bekommt man Stoffmasken virenfrei?
Nur die tägliche Reinigung erhält den Schutz. Wichtig: Nie zwischendrin die Innenseite der Masken berühren: Und: trocknen lassen, wenn sie nicht sofort gereinigt wird. Dafür gibt es folgende Möglichkeiten:

Waschen, entweder mit einem speziellen Waschmittel (darauf achten, dass es nicht nur Bakterien, sondern auch Viren abtötet) oder bei mindestens 60 Grad. Das geht auch vorsichtig per Handwäsche.

Wer nicht jeden Tag die Waschmaschine bei dieser Temperatur laufen hat, kann die Maske für etwa 15 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser geben. 
Bügeln: Ist die Maske bei weniger als 60 Grad Celsius gewaschen, macht mehrmaliges Bügeln auf höchster Stufe – am besten mit Dampf – Viren den Garaus. Weil Synthetik-Fasern das nicht vertragen, eignet sich am ehesten Baumwolle als Material. Wichtig: vor dem Aufsetzen trocknen lassen.

Backofen: Bei 70 bis 80 Grad für eine halbe Stunde sind Viren Geschichte. Dabei die Maske im Blick behalten, damit sie nicht womöglich Feuer fängt. Und: nur abgekühlt aufsetzen.

Foto: Shutterstock

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