18. August 2020, 12:16
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Staat fördert Altersvorsorge für Spitzenathleten

Der Bund will die Altersvorsorge von Spitzensportlern unterstützen. In Form eines Zuschusses zu einer Basis-Rürup-Rente. Der Zuschuss soll helfen, Nachteile auszugleichen, die Athletinnen und Athleten durch einen späteren Berufsstart entsteht.

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Fechteinnen auf der Piste bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro

Deutsche Top-Athleten bekommen künftig Zuschüsse des Bundes für ihre private Altersvorsorge. Ab sofort können die Sportler die Mittel beantragen, wie das auch für Sport zuständige Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte. Die Deutsche Sporthilfe leitet das Geld an die Bezieher weiter. Der Zuschuss soll helfen, Nachteile auszugleichen, die Athletinnen und Athleten durch einen späteren Berufsstart entstehe.

Olympia-Teilnehmer und Anwärter werden bezuschusst
Anträge können auch rückwirkend für das laufende Jahr gestellt werden. Profitieren können Mitglieder im Olympiakader einer olympischen Sportart ab dem ersten Jahr oder Mitglieder im Perspektivkader einer olympischen Disziplin ab dem dritten Jahr. Zu Perspektivkadern gehören Sportler mit der Aussicht demnächst in den Olympiakader aufzusteigen oder bei Olympischen Spielen gut abzuschneiden.

Für jeden Monat im Kader steht den Sportlern und Sportlerinnen ein Zuschuss von 250 Euro zu einem Basis-Vertrag der Rürup-Rente zu. Das gilt auch für die Kader für die paralympischen Spiele für Menschen mit Behinderungen und die olympischen Spiele, an denen Gehörlose teilnehmen. Wer bereits von der Sportförderung bei Bundeswehr, Polizei oder Zoll profitiert, ist von der neuen Unterstützung ausgenommen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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