4. Mai 2020, 09:05
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Versicherer zahlten 2,1 Milliarden Euro nach Unwettern

Unwetter haben in Deutschland nach einem Bericht der Funke-Mediengruppe 2019 einen Versicherungsschaden von 2,1 Milliarden Euro angerichtet. Diese Summe hätten die Versicherungen nach Schäden an Häusern und Hausrat sowie bei Gewerbe- und Industriebetrieben erstattet. Das sei deutlich geringer als im Jahr 2018.

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Der tatsächliche Schaden liege laut GDV deutlich über der von den Versicherungen erstatteten Summe, da nicht alle Häuser rundum versichert seien.

Das gehe aus der regionalen Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorab vorgelegen habe. Im ungewöhnlich stark von Unwettern betroffenen Jahr 2018 habe der Verband die Schäden mit 2,6 Milliarden Euro angegeben, hieß es in dem Zeitungsbericht.

“Das Jahr 2019 ist charakteristisch für Extremwetter in Deutschland mit einigen schweren Stürmen, großer Hitze und zum Teil starken lokalen Überschwemmungen”, sagte GDV-Präsident Wolfgang Weiler den Funke-Zeitungen. Der tatsächliche Schaden liege laut Verband deutlich über der von den Versicherungen erstatteten Summe, da nicht alle Häuser rundum versichert seien.

Mit 675 Millionen Euro hätten die Versicherer im vergangenen Jahr die höchste Schadenssumme in Bayern registriert. Für Nordrhein-Westfalen wurden 348 Millionen Euro und Hessen 208 Millionen Euro angegeben. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

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