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Wasserschäden rechtzeitig erkennen: Zurich kooperiert mit Grohe

Zurich hilft Kunden, frühzeitig potenzielle Wasserschäden zu erkennen. Möglich ist das durch eine Kooperation mit dem Sanitärhersteller Grohe. Ausgewählte Wohngebäude-Kunden bekommen kostenlos die Wassersteuerung Grohe Sense Guard eingebaut.

Alexander Bernert, Head of Innovation & Market Management bei der Zurich Gruppe Deutschland

 

Diese intelligente Haustechnik misst regelmäßig Wasserdurchfluss und -druck sowie die Systemtemperatur und erkennt so, wenn irregulär Wasser austritt – beispielsweise bei einem Rohrbruch, einem Leck in der Leitung oder sogar einem tropfenden Wasserhahn. Neben einem Mehrwert für den Kunden will Zurich auch prüfen, ob mithilfe der neuen Technik Schäden früher erkannt und behoben werden können. Mit diesem Projekt ist Zurich der erste Versicherer in Deutschland, der ein signifikantes Testfeld mit einem Wassersicherheitssystem durchführt.

Mobiles Warnsystem

Alle 30 Sekunden platzt in Deutschland ein Wasserrohr, das führt zu über 1 Millionen Schäden im Jahr und einer Schadenssumme von rund 2,6 Milliarden Euro, analysierte der GDV. Dabei entfallen lediglich 25 Prozent auf reine Reparaturkosten der Rohre, 75 Prozent sind Folgekosten wie Trocknung, Ersatz von Bodenbelägen, Erneuern von Tapeten.

Meist sind dafür beschädigte Rohrleitungen verantwortlich, die aufgrund von mangelnder Wartung oder einer kurzen Lebensdauer der verbauten Komponenten nach einer gewissen Zeitspanne Risse aufweisen und letztendlich brechen. Um Kunden frühzeitig vor einem Rohrbruch zu warnen und so die Folgeschäden zu minimieren, bietet Zurich ausgewählten Kunden mit einer Wohngebäudeversicherung einen kostenlosen Einbau von Grohe Sense Guard an.

Diese intelligente Haustechnik wird an die Hauptwasserleitung angeschlossen, wo sie den Wasserverbrauch analysiert und Rohrbrüche, Tropfenaustritte durch Lecks oder sogar undichte Wasserhähne erkennt.

Das Warnsystem informiert den Nutzer dann per App über die jeweilige Gefahr – bei einem Rohrbruch riegelt der Wasserwächter zudem sofort die Wasserzufuhr ab. Auch bei Frostgefahr bekommt der Nutzer einen Hinweis über die App. 

„Als Versicherer wollen wir für unsere Kunden nicht erst dann da sein, wenn bereits ein Schaden eingetreten ist. Unser Ziel ist es, sie vermehrt mit Hilfe intelligenter Systeme vor Schäden zu schützen.”erklärt Dr. Alexander Bernert, Head of Innovation & Market Management bei der Zurich Gruppe Deutschland.

Mit dem  Guard hätten die Kunden die volle Kontrolle über die Wassersituation in ihrem Haus und könnten so bereits im Vorfeld Kosten und Stress bei einem möglichen Wasserschaden minimieren. 

„In unserem Testfeld haben wir erst einmal die Kunden mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für einen Schaden ausgewählt, grundsätzlich haben aber rund 80 Prozent unserer Kunden daran Interesse – die Kooperation bietet also deutliches Potential für ein positives Kundenerlebnis. Als Versicherer können wir außerdem Daten erheben, ob so in Zukunft generell Schäden minimiert und somit auch Kosten für Kunden gesenkt werden können“, sagt Bernert.