6. Juli 2020, 14:32
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Wenn das Smartphone zur Versicherungszentrale wird

Das Smartphone dürfte sich in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Vertriebskanal für Versicherungen entwickeln. Zwar haben bislang nur sechs Prozent der Bundesbürger eine Versicherung über ihr Smartphone abgeschlossen, jeder Dritte (33 Prozent) kann es sich aber in Zukunft vorstellen. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Das Smartphone als Versicherungszentrale? Rund ein Drittel der Deutschen kann sich vorstellen, einen Versicherungsvertrag über das Smartphone abzuschließen.

Unter den 18- bis 29-Jährigen haben acht Prozent eine Versicherung mit dem Smartphone abgeschlossen, 37 Prozent können es sich vorstellen. Bei den 30- bis 49-Jährigen sagen das sogar 46 Prozent, 5 Prozent haben damit bereits praktische Erfahrungen. „Von Shopping bis Banking, das Smartphone entwickelt sich überall zu einer zentralen Plattform. Dieselbe Entwicklung werden wir auch bei Versicherungsabschlüssen und der Schadensregulierung erleben“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Jeder Vierte (23 Prozent) würde zudem gerne eine App auf dem Smartphone nutzen, die eine Übersicht über alle Versicherungen und die mit ihnen verbundenen Leistungen zeigt. Auch hier spielt das Alter eine entscheidende Rolle.

Die Jüngeren im Alter von 18 bis 29 sind besonders interessiert (42 Prozent), bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 27 Prozent, unter den 50- bis 64-Jährigen 22 Prozent und nur die Senioren ab 65 sind mit 9 Prozent etwas zurückhaltender. Fast jeder fünfte Befragte (18 Prozent) würde Versicherungsfälle sogar am liebsten ausschließlich digital mit dem Smartphone abwickeln.

Auch hier sind die 18- bis 29-Jährigen mit 30 Prozent besonders Smartphone-affin, während es unter den 30- bis 49-Jährigen (19 Prozent) und 50- bis 64-Jährigen (17 Prozent) etwas weniger sind. Unter den Senioren ab 65 würde immer noch jeder Zehnte (10 Prozent) Schadensfälle gerne exklusiv per Smartphone regeln.

„Versicherungen, die heute online Kunden ansprechen wollen, müssen ihre Kunden mindestens ebenso erfolgreich über das Smartphone adressieren können wie über die klassische Website. Das Smartphone bietet für Versicherer ein riesiges Potenzial, das noch längst nicht ausgeschöpft ist. Jetzt heißt es: Produkte und Kundenansprache auch für Smartphones optimieren“, so Berg. (dr)

Foto: Bitkom

 

1 Kommentar

  1. Natürlich kann man auch so seinen Spieltrieb ausleben. Aber macht das Sinn ? Eine exel Tabelle, regelmäßig aktualisiert, in der ALLE ! Haushaltseinnahmen und Ausgaben aufgeführt sind, könnte deutlich mehr Sinn machen. So geht man Rattenfängern a la clark und Co. nicht so leicht auf den Leim.

    Kommentar von Nils Fischer — 7. Juli 2020 @ 17:03

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