9. Juli 2020, 06:10
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Zurich baut nachhaltige Altersvorsorge aus

Zukünftig wird es immer wichtiger, verantwortungsbewusst zu investieren. Umweltsünder und Firmen, die nicht ethisch und sozial korrekt geführt werden, fallen durch das Raster. Zum Wohle der Gesellschaft, aber vor allem auch zum Wohle einer nachhaltigen Altersvorsorge. Die Zurich Gruppe verfolgt schon lange diesen Ansatz und bietet entsprechende Produkte an, die Anfang des Jahres noch einmal mit einem neuen Leistungsmerkmal ausgestattet wurden.

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Um von A nach B zu kommen, lassen die Deutschen das Auto immer häufiger stehen und setzen stattdessen auf ökologisch nachhaltige Fortbewegungsmittel. Sie achten darauf, dass der Strom für Haus oder Wohnung aus Windkraft oder Solarenergie kommt. Beim Einkauf verzichten Sie auf Verpackungen aus Plastik. Kurzum, gerade junge Deutsche leben bewusst, nachhaltig und Ressourcen schonend. Aber gilt das auch für die Finanzen und ihre Altersvorsorge? Noch ist der Trend zur nachhaltigen Kapitalanlage oft noch durch den Fokus auf reine Renditeerzielung verstellt. Dabei schließen sich die Generierung von Erträgen und das Setzen auf nachhaltige Investments keineswegs aus. Im Gegenteil: „Wir sehen überhaupt keinen Nachteil gegenüber den konventionellen Anlagemöglichkeiten, sondern zusätzliche Chancen, mit unseren Investitionen nachhaltig etwas zu bewegen und weiterhin den Renditeerwartungen zu entsprechen“, argumentiert Dr. Michael Leinwand, Chief Investment Officer bei der Zurich Gruppe Deutschland. Eine zusätzliche Dynamik erfährt das Thema durch die EU-Kommission, die sowohl die nachhaltige Geldanlage und eine ebensolche Finanzberatung ab 2021 in Europa fest verankern. Die gesamte Finanzbranche soll so für die Erreichung ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsziele – allen voran der Bekämpfung des Klimawandels – herangezogen werden.

Seit 2012 bestimmen ESG-Kriterien das Kerngeschäft

Die Zurich Gruppe als Top 10 Versicherer in Deutschland ist schon deutlich weiter. Seit 2012 hat Zurich die ESG-Kriterien in ihre Kerngeschäftspraktiken übernommen und seit 2014 ist das Unternehmen vollständig klimaneutral. Und auch im Bereich der Altersvorsorgeprodukte zählt Zurich zu den Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit. „Seit Anfang des Jahres bieten wir im Rahmen der fondsgebundenen Rentenversicherung Vorsorgeinvest Spezial ESG-konforme Investmentfonds mit freier und gemanagter Fondsanlage an. Insgesamt stehen Kunden vier nachhaltig gemanagte Depotmodelle mit einer unterschiedlichen Aktien- und Rentengewichtung zur Auswahl: Depotmodell Einkommen ESG, Balance ESG, Wachstum ESG und Dynamik ESG. Diese Portfolios unterscheiden sich in der Höhe ihrer maximalen Aktienquote“, erklärt Andreas Runkler, Bereichsleiter Produktentwicklung Leben. Zudem könnten Kunden je nach Vertriebsweg bis zu sechs ESG-Einzelfonds individuell auswählen.

ESG-konforme börsengehandelte Indexfonds im Fokus

„Die ESG-Depotmodelle werden von einem Anlageausschuss bestehend aus Investmentexperten der Deutschen Bank und von Zurich professionell gemanagt. Die zugrundeliegenden Fonds und die Zusammensetzung werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Eingesetzt werden ESG-konforme, aktiv gemanagte Investmentfonds in der jeweils besonders kostengünstigen, institutionellen Anteilsklasse“, so Runkler weiter. Um die Kostenquote weiter zu reduzieren, setzt Zurich zusätzlich auf die immer wichtiger werdenden ESG-konforme börsengehandelten Indexfonds. Die eingesetzten ESG-Fonds werden laut Runkler durch das Fondsmanagement bereits auf Einhaltung der ESG-Kriterien geprüft. „Zurich bewertet die ESG-Konformität des Gesamtportfolios dann in einem internen Prüfungsprozess erneut“, so der Produktchef Leben bei Zurich.

Rechner für CO2-Fußabdruck mach Nachhaltigkeit erlebbar

Um das Thema Nachhaltigkeit für Kunden noch erlebbarer zu machen, hat Zurich einen Rechner für den CO2-Fußabdruck in Verbindung mit der Kapitalanlage in einem Altersvorsorgeprodukt entwickelt. Das soll dem Kunden den positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft zeigen, wenn er sich für eine nachhaltige Altersvorsorge entscheidet. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es sich beim Thema Nachhaltigkeit um keinen kurzfristigen Trend handelt. Dieser Aspekt wird zukünftig neben weiteren Abschlussmotiven wie zum Beispiel Renditechancen und Flexibilität eines Produktes zu einem der wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung gehören“, ist sich Runkler sicher.

Foto: Shutterstock

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