Rentenpräsidentin fordert Klarheit für Riester-Sparer

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Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund

Die Deutsche Rentenversicherung hat die rot-grün-gelbe Koalition zur Klärung der Zukunft der Riester-Rente aufgefordert. "Es gibt Menschen, die sagen: Riester ist für mich eine gute Vorsorge", sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

„Für diese Menschen lässt der Koalitionsvertrag offen, wie es weitergeht.“ Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP hatte eine grundlegende Reform des bisherigen Systems der privaten Altersvorsorge angekündigt, aber offengelassen, wie die Menschen künftig konkret vorsorgen können.

Roßbach sagte, die Riester-Rente werde vor allem von „wichtigen Zielgruppen“ wie Frauen mit Kindern und Personen mit geringem Verdienst genutzt. „Hier lässt der Koalitionsvertrag manche Frage offen.“ Roßbach verwies auf den im Koalitionsvertrag angekündigten Bestandsschutz für laufende Riester-Verträge. „Aber was passiert mit neuen Anträgen? Will man unter den bisherigen Konditionen auch weitere Anträge ermöglichen?“ (dpa-AFX)

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