Coronavirus: AOK Rheinland/Hamburg fährt Geschäftsstellen herunter

Um eine schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern und die Zahl der Neuinfektionen zu begrenzen, fährt die AOK Rheinland/Hamburg ihren Geschäftsbetrieb herunter und schließt ihre Servicestellen weitestgehend für den Publikumsverkehr. Persönliche Beratung gibt es nur noch in Ausnahmefällen und mit vorheriger Terminvereinbarung.

Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg

Nach Angaben der achtgrößten Krankenkasse können die Versicherten bis auf Weiteres nur in dringenden Fällen und nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung eine persönliche Beratung in den Geschäftsstellen in Anspruch nehmen.

Dagegen seien alle anderen Kontaktwege – das AOK – Clarimedis ServiceCenter und die Online-Geschäftsstellen (OGS) – rund um die Uhr auch per E-Mail oder Fax erreichbar. Den Zugang zur OGS finden Versicherte unter rh.meine.aok.de oder über die Meine-AOK-App.

Zur schnellen Einreichung von Dokumenten und Unterlagen können die Briefkästen der Geschäftsstellen genutzt werden. Diese würden tagsüber stündlich geleert, betont die Krankenkasse. Zudem hat die AOK zum Thema Corona-Virus eine AOK-Servicehotline eingerichtet. Diese sei unter 0800 1265265 rund um die Uhr erreichbar.

„Die persönliche Beratung unserer Kunden vor Ort ist uns ein großes Anliegen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation tragen wir als Gesundheitskasse aber eine besondere Verantwortung für unsere Versicherten sowie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, begründet Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg den Schritt. 

Die Reduzierung von persönlichen Kontakten sei eine wirksame Maßnahme, um weitere Ansteckungen zu verhindern und gerade Risikogruppen, insbesondere ältere oder chronisch kranke Menschen zu schützen. (dr)

 

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