23. Juli 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aigner: Produktinformationsblatt für Finanzwirtschaft

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat anlässlich einer Fachtagung mit Vertretern der Finanzwirtschaft und des Verbraucherschutzes in Berlin ein standardisiertes Produktinformationsblatt vorgestellt. Diese Fachtagung fand im Rahmen der “Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen” statt.

“Bei den Produktinformationen brauchen wir dringend Verbesserungen”, sagte Aigner und bat gleichzeitig die Vertreter der Finanzwirtschaft, dieses für ihre Produkte zu verwenden.Viele Verbraucher wüssten oft nicht, welches Anlageprodukt sie erworben hätten. Dabei seien den Kunden die Funktion und die Risiken der Produkte häufig nicht bekannt.

Das Produktinformationsblatt, das auf der Homepage des Bundesministeriums einzusehen ist, soll dem Verbraucher zum einen die Möglichkeit bieten, die wesentlichen Eigenschaften des Finanzprodukts schnell zu erfassen, zum anderen eine Vergleichbarkeit mit anderen Produkten herstellen. Das sei ein ganz großer Fortschritt für den Verbraucherschutz, ist von Aigner zu hören.

Sie fordere die Wirtschaft auf, nicht weitere Regulierungsmaßnahmen des Gesetzgebers abzuwarten, sondern freiwillig für mehr Verbraucherschutz zu sorgen.

Neben der Vorstellung des Informationsblattes diskutierte Aigner mit den anwesenden Branchenvertretern auch über Verbesserungen beim Vertrieb von Finanzdienstleistungen und das Verhältnis von provisionsbasierter Beratung zur Honorarberatung sowie die Berufsqualifikation der Finanzberater. (ks)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kompositversicherung: Neue Konkurrenz durch digitale “Ökosysteme”

Digitale ‘Ökosysteme‘ der großen Technologie- und Internetkonzerne werden das Komposit-Privatkundengeschäft in Deutschland in den nächsten Jahren entscheidend prägen und bald einen Großteil der Gewinne beanspruchen. Der Wettbewerb wird sich dadurch deutlich verschärfen.

mehr ...

Immobilien

Baugenehmigungen: Verfehlte Wohnungspolitik lässt Zahlen sinken

Einmal mehr sind nach Erhebung des Statistischen Bundesamts die Zahlen für Baugenehmigungen in Deutschland erneut gesunken. Eine dramatische Entwicklung meint der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

mehr ...

Investmentfonds

Verschärfter Handelskonflikt wird globale Wachstumserholung verzögern, aber nicht verhindern

Die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China führt zu einer länger anhaltenden Handelsunsicherheit und wird das Vertrauen der Unternehmen und die Investitionen belasten. Beide Staaten dürften aber weiter an einem Abkommen interessiert sein, die von NN IP erwartete globale Erholung könnte sich jedoch etwas verzögern.  Ein Gastbeitrag von NN Investment Partners.

mehr ...

Berater

P&R: Vertriebshaftung wegen Anschreiben

Das Landgericht Berlin hat einen Finanzdienstleister zur Rückabwicklung der Investition eines Anlegers bei dem inzwischen insolventen Container-Anbieter P&R verurteilt. Zum Verhängnis wurde dem Vertrieb ein unbedachter Satz in einem Anschreiben.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A-“ für ProReal Deutschland 7

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet die von der One Group aus Hamburg konzipierte Vermögensanlage ProReal Deutschland 7 mit insgesamt 77 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

mehr ...

Recht

Bundesrat sagt ja zu E-Scootern 
- Das müssen Sie beachten

E-Scooter liegen voll im Trend. Neben den USA haben viele europäische Länder die elektrischen Tretroller bereits zugelassen. Nun zieht Deutschland nach. Am 3. April dieses Jahres hatte das Bundeskabinett die Zulassung von Tretrollern mit Elektromotor beschlossen. Heute folgte der Bundesrat. Arag Rechtsexperte und Rechtsanwalt Tobias Klingelhöfer erklärt, worauf man als Fahrer zu achten hat.

mehr ...