5. März 2019, 11:56
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Digitale Direktversicherer erhalten die meisten Investitionen

Deutsche Insurtechs waren 2018 bei Investoren so beliebt wie noch nie. Mehr als 173 Millionen US-Dollar flossen in Start-ups der digitalen Versicherungswirtschaft, so das Ergebnis einer Analyse von Finanzchef24.

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Fünf der zwölf Finanzierungen mit einer Gesamtsumme von mindestens 92 Millionen US-Dollar gingen an Start-ups mit dem Geschäftsmodell “Direct Insurer/Tied Agent”.

Demnach weckten besonders digitale Direktversicherer das Interesse der Investoren in Deutschland. Fünf der zwölf Finanzierungen mit einer Gesamtsumme von mindestens 92 Millionen US-Dollar gingen an Start-ups mit dem Geschäftsmodell “Direct Insurer/Tied Agent”.

Damit setzte sich der Trend aus dem Jahr 2017 fort, in dem bereits 64 Millionen US-Dollar in diesen Sektor flossen. Die höchste öffentlich bekannte Einzelfinanzierung mit 30 Millionen US-Dollar erhielt dabei das Unternehmen Coya. Das Insurtech, das im Juni 2018 die Bafin-Lizenz erhalten hatte, bietet den Abschluss einer Hausratversicherung per Smartphone-App an.

Abgeschwächte Euphorie

Die Euphorie über digitale Versicherungsordner zeigte sich laut Analyse im Vergleich zum Vorjahr merklich abgeschwächt. Ihre Zukunft sehen diese Insurtechs demnach in der Entwicklung von Vergleichsplattformen oder Software für Makler und Versicherer. (kb)

Foto: Shutterstock

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