7. Januar 2019, 07:14
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“Weg vom Hardselling, hin zum Smartselling”

Im Rahmen der Cash.-Serie “Recruiting 2018/2019” sprachen wir mit Steffen Preiß, Partner und Selbstständiger Handelsvertreter für Horbach aus Stuttgart, über die Einzigartigkeit der Horbach-Philosophie und die Bedeutung von Psychologie im Beratungsprozess.

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Steffen Preiß, Horbach: “Jemand, der zu Horbach will, muss lernen, “Neins” zu “fressen”.

Herr Preiß, was hat Sie am Berufsbild Berater im Allgemeinen sowie an der Tätigkeit als Finanzplaner im Besonderen gereizt?

Preiß: Nach meinem BWL-Studium und einem Jahresaufenthalt in Australien hatte ich meiner Mutter versprochen, nicht noch einmal als Tennnislehrer zu jobben, sondern mir einen richtigen Beruf zu suchen. Da ich nach der Schulzeit eine Bankausbildung absolviert hatte, war die Vorstellung auf einen geregelten Job von 9 bis 5 jedoch keine Option für mich – auch nicht die Tatsache, angestellt zu sein. Im Gegenteil, sie erschreckte mich geradezu.

Also bin ich ins Internet gegangen und habe nach Jobs gesucht. Die Tätigkeitsbeschreibung der Horbach Wirtschaftsberatung klang für mich spannend – Unternehmer im Unternehmen im Bereich Vermögensmanagement. So kam es, dass der glückliche Zufall, die Prise Glück, mich meinem Job näher brachte. An Beratung hatte ich nie wirklich gedacht. Mir ging es mehr um Unabhängigkeit, Unternehmertum und Freiheit. Die Vorstellung, das bei Horbach zu finden, war das Beginner-Motiv.

Mit Blick auf die Anfänge, wie sind Sie mit der Branche in Kontakt gekommen?

Preiß: Nach der Schulzeit lernte ich den Job des Bankers bei der Landesbank Baden-Württemberg. Das war der Bezug zur Finanzdienstleistungsbranche. Allerdings empfand ich diese Branche nach meiner Ausbildung als langweilig und spießig. Erst mit der Tätigkeit bei Horbach konnte ich den spannenden Teil der Finanzdienstleistung für mich entdecken, den Vertrieb. Denn nirgendwo sind die Vorurteile von Menschen größer als in der Beratung von Finanzprodukten. In keinem anderen Bereich weiß jeder vermeintlich mehr und alles besser, mit Ausnahme vielleicht noch in der Politik und in Sachen Fußball.

Das hat mich seither in der Finanzdienstleistungsbranche immer fasziniert, verbunden mit der Fragestellung, wie werden aus Skeptikern und Gegnern echte Fans und Kunden? Um auf die Frage zurückzukommen: Die Bankausbildung war der erste Berührungspunkt. Danach war es schlichtweg Zufall, bei Horbach gelandet zu sein. Es gab darüber hinaus keinen weiteren Kontakt in die Branche.

Sie sind seit 2005 Berater und seit 2007 Partner für Horbach. Warum haben Sie sich trotz eines weiteren Angebots aus der Branche für Horbach entschieden?

Preiß: Menschen kommen wegen Menschen und Menschen gehen wegen Menschen. Ich habe nirgends positiv Verrücktere gefunden. Horbacher sind intellektuelle Verkäufer. Das gefällt mir. Weg vom Hardselling, hin zum Smartselling. Außerdem bin ich ein bequemer Mensch, der, wenn er einmal Wurzeln geschlagen hat, auch dort verortet bleibt. Das Gras erscheint ja immer grüner auf der anderen Seite. In 15 Jahren habe ich jedoch wenig “Wechsler” getroffen, welche danach besser gestellt waren als bei Horbach. Also weshalb einen Wechsel erwägen?

Was unterscheidet Horbach von anderen Finanzdienstleistern?


Preiß: Das Menschliche, das Verrückte, die Start-up-Kultur. Ein Haufen von Glücksrittern. Klein und fein, jeder kennt jeden. Jeder ist individuell, passt in keine Schublade. Jeder hat seine eigene Meinung. Keiner folgt irgendeinem Chakka-Gesang. Horbach ist kritisch und Horbach kümmert sich, um Geschäftspartner und Kunden. Horbach ist jung. Nichts muss, alles kann. Die wenigsten tragen Anzug. Wir kennen keine Hierarchie. Konzerndenke ist uns suspekt. Alle sind auf Augenhöhe. Wir sprechen nicht von Mitarbeitern, wir haben Geschäftspartner. Horbach ist gut ausgebildet, die allermeisten haben einen akademischen Abschluss. Alle wollen weiterkommen. Alle arbeiten an sich und ihren Verhaltensweisen. Horbach ist ein Zielgruppenvertrieb. Und Horbach wächst.

Seite zwei: Von Meistern und Schülern

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1 Kommentar

  1. Klasse ! Ein wirklich toller und herausragender Beitrag, bitte mehr davon.

    Kommentar von Nils Fischer — 8. Januar 2019 @ 10:53

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