28. September 2007, 00:00
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Offene Fonds: Verkäufe überwiegen

Die offenen Immobilienfonds haben ein Jahr umfangreicher Objektverkäufe hinter sich. Nach Angaben des BVI Bundesverbands Investment und Asset Management, Frankfurt, haben sie in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 439 Immobilien veräußert und 152 Liegenschaften neu angekauft.

Insgesamt trennten sich sich von Objekten im Wert von 15,2 Milliarden Euro und nahmen für acht Milliarden Euro neue Liegenschaften in die Portfolios auf.

Bei den Investitionen standen Objekte im Ausland im Mittelpunkt: Dort wurden 99 Immobilien mit einem Transaktionsvolumen von 5,9 Milliarden Euro gekauft, im Inland waren es 53 Objekte für 2,1 Milliarden Euro. Bei den Verkäufen gingen in Deutschland stattliche 365 Objekte für rund zehn Milliarden Euro weg, im Ausland waren es 74 Immobilien für 5,2 Milliarden Euro.

Der Auslandsanteil der Fonds ist in den vergangenen fünf Jahren von 41,8 auf 63,4 Prozent gestiegen (Stichtag 30. Juni 2007). Insgesamt 38,5 Prozent der Immobilien in den Portfolios der Fonds sind laut BVI nicht älter als fünf Jahre, weitere 26,4 Prozent maximal zehn Jahre alt. Der Anteil der Immobilien mit einem Alter von mehr als 15 Jahren liegt bei 19,3 Prozent. (bk)

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