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17. Juni 2009, 00:00
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Aufbruchstimmung in der Provinz

Vier von zehn Kleinstadt- und Dorfbewohnern liebäugeln mit einem Umzug in die Großstadt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von Immowelt.de.

Laut dem Immobilienportal liegen die wichtigsten Gründe für die Bewohner von Orten mit weniger als 100.000 Einwohnern in den besseren Freizeitgestaltungs- und Shoppingmöglichkeiten.

Eine entsprechende Ortsveränderung könnten sich 29 Prozent prinzipiell vorstellen. Für weitere sieben Prozent sei ein Umzug in ein paar Jahren denkbar. Fünf Prozent der befragten Bewohner von Kleinstädten und Dörfern packten aktuell bereits ihre Kartons.

Dass die Großstadt für viele Menschen immer attraktiver wird, hat laut Immowelt.de allerdings nur zweitrangig mit dem Arbeitsmarkt zu tun. Kleinstädter und Landbewohner betrachteten Freizeitangebote (62 Prozent) und die vielfältigeren Shoppingmöglichkeiten (50 Prozent) als wichtigste Gründe, in die Großstadt zu ziehen. So auch diejenigen, die konkret einen Umzug planen: Hier hätten 69 Prozent zu Protokoll gegeben, einfach lieber in der Stadt leben zu wollen. Nur 13 Prozent von ihnen ziehen in die Stadt, weil sie dort einen Job gefunden haben.

Auch in Sachen Schule und Kindergarten könnten Dorf und Kleinstadt nicht punkten: Zehn Prozent der Befragten würden laut Immowelt.de in die Großstadt ziehen, weil sie dort auf eine bessere Kinderbetreuung zurückgreifen könnten. Als triftigen Grund für einen Umzug würden 16 Prozent die großstädtische Vielfalt bei den Schulen betrachten.

Die Umfrage wurde von Immowelt.de in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt. Laut Unternehmensangaben haben 1.345 zufällig ausgewählte Personen teigenommen, 57 Prozent davon leben in Städten unter 100.000 Einwohner. (te)

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