Anzeige
Anzeige
28. Oktober 2010, 12:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baufinanzierung: Sparpotenzial unterschätzt

Fast jeder Bundesbürger weiß, dass der Staat die Finanzierung der eigenen vier Wände mit Zuschüssen unterstützt. Auch die Fördermittel sind generell bekannt, wie eine Umfrage belegt. Allerdings weiß kaum einer, wie viel Geld sich mit staatlicher Hilfe konkret sparen lässt.

Bauspar-127x150 in Baufinanzierung: Sparpotenzial unterschätztDas hat eine bundesweite Umfrage ergeben, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Allianz Versicherung durchgeführt hat. Befragt wurden insgesamt 1.001 Immobilienbesitzer sowie Immobilienplaner, die innerhalb der nächsten Jahre in die eigenen vier Wände ziehen möchten.

Die Ergebnisse in Zahlen: 94 Prozent der Immobilienbesitzer und 83 Prozent der Immobilienplaner geben an, mögliche Förderprogramme zu kennen. Die Riester-Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum, bekannt als Wohn-Riester, wird von der Mehrheit der Befragten als wichtige staatliche Förderung gesehen (Planer: 70 Prozent, Besitzer: 55 Prozent).

Mehr als die Hälfte der Immobilienplaner (54 Prozent) und knapp die Hälfte der Immobilienbesitzer (45 Prozent) würde die Wohn-Riester-Förderung nutzen, wenn sie heute eine Immobilie zu finanzieren hätte.  Dennoch wissen die wenigsten, wie viel Bares sich damit insgesamt sparen lässt – dabei sind Wohn-Riester-Produkte bereits seit rund zwei Jahren auf dem Markt. Die Mehrzahl unterschätzt das Sparpotenzial deutlich.

Auf die Frage, wie viel Geld eine Familie mit zwei Kindern und durchschnittlichem Einkommen insgesamt durch staatliche Zulagen, Zinsersparnis und Steuervorteile einsparen kann, kennt nur rund jeder Zehnte die richtige Antwort: „bis zu 50.000 Euro“. Eine kleine Minderheit (vier Prozent der Besitzer, drei Prozent der Planer) hat „noch nie etwas davon gehört“, welche finanziellen Vorteile die Wohn-Riester-Förderung für Baufinanzierer einbringen kann. (hb)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

5 Kommentare

  1. […] Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier. […]

    Pingback von Baufinanzierung: Sparpotenzial unterschätzt « ECK & OBERG Blog — 1. November 2010 @ 11:41

  2. Man beachte bitte, wer die Umfrage in Auftrag gegeben und bezahlt hat.

    Über event. Nachteile des Wohn-Riesters findet sich hier nicht der geringste Hinweis.

    Trum prüfe, wer sich ewig bindet, denn dies ist bei Riester der Fall. Im Falle einer Trennung droht Verlust.

    Leider ist es heute so, dass den Leuten nur noch Zulagen und Steuerersparnisse “verkauft” werden.
    Die Nachteile werden ausgeblendet, der Verbraucher nach später event. das nachsehen.

    Kommentar von Claus — 29. Oktober 2010 @ 13:59

  3. Wohnriester ist gefährlich und ohne Steuerberater kaum zu durchschauen. Allein das Thema Schädliche Verwendung sollte jeden
    aufhorchen lassen.

    Kommentar von Simon — 29. Oktober 2010 @ 13:06

  4. […] Cash Baufinanzierung: Sparpotenzial unterschätzt […]

    Pingback von Linkschleuder 20101029: PKV-Provisionen, Solvency II, Baufinanzierung | Informationen zu Versicherungen und Altersvorsorge — 29. Oktober 2010 @ 11:18

  5. Meiner Meinung nach sollten sich potenzielle Anwärter auf die eigenen vier Wände für die Wohn-Riester entscheiden. Nur manche wissen tatsächlich nicht wie viel Geld sie durch die staatliche Förderung sparen können! Manche sollten darüber besser aufgeklärt werden.

    Kommentar von BKM — 29. Oktober 2010 @ 10:06

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...