Schleswig-Holstein: preiswerter Meerblick

Fast überall in Schleswig-Holstein sind Häuser und Eigentumswohnungen am Wasser oder in Wassernähe preiswert zu haben. Höchstpreise sind eher die Ausnahme. Das zeigt die erste Analyse der Immobilienmärkte entlang der Nord- und Ostseeküste durch die LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg.

syltDie höchsten Immobilienpreise von zum Teil über 4.000 Euro pro Quadratmeter werden laut der Studie auf den Inseln Sylt, Amrum und Föhr erzielt. Auf den Nachbarinseln oder entlang der schleswig-holsteinischen Nordseeküste liegen die Preise für Eigentumswohnungen und für Ein- und Zweifamilien-häuser im Schnitt deutlich unter 1.200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Nur Sankt-Peter-Ording bildet mit Quadratmeterpreisen zwischen 2.250 bis 2.500 Euro da noch eine Ausnahme. Ein ähnliches Bild bietet sich demnach an der Ostseeküste. Von Timmendorfer Strand und dem Ostseebad Sierksdorf abgesehen liegen hier die Preise in aller Regel unter 1.500 Euro pro Quadratmeter.

Peter Magel, Vorstandsvorsitzender der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg, fasst die Ergebnisse zusammen: „Eine Immobilie an der Küste mit Blick aufs Meer muss kein Wunschtraum sein. Es gibt viele interessante Regionen in Schleswig-Holstein, in denen man preisgünstig am Wasser oder in Wassernähe wohnen und Wohneigentum erwerben kann.“

Die Studie, die die LBS Schleswig-Holstein-Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forschungsinstitut F + B (Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH) realisiert hat, soll zu einer besseren Markttransparenz in den vom Tourismus stark frequentierten Wohn- und Freizeitgebieten beitragen. Die Ergebnisse wurden in einem Immobilienmarktatlas unter dem Titel „Inseln, Küsten, Förden“ zusammengefasst.

Nach Einschätzung des LBS-Chefs wird die Nachfrage nach Immobilien am Wasser oder in Wassernähe in Schleswig-Holstein in den nächsten Jahren steigen, auch in Regionen, die heute noch günstige Immobilienpreise auf-weisen. Magel: „Ich wage die Prognose: Wenn wir in einem oder in zwei Jahren den Immobilien-Markt der Inseln, Küsten und Förden erneut analysieren, werden an vielen Stellen die Preise angezogen haben.“ (te)

Foto: Shutterstock

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