Immobilienboom in Deutschland – Lohnt sich ein Immobilienkredit?

Die Zahl der Hypothekenfinanzierungen für Neubauten sowie für den Kauf von Wohnungen und Häusern stieg laut einer Studie der Bundesbank im letzten Jahr in Deutschland um 22 Prozent. Eine neue Immobilienblase sei vorerst allerdings nicht zu befürchten. Trotzdem sollte die Finanzierung eines Eigenheims gut geplant sein.

Bauarbeiter bauen Haus auf Blaupause
Bild: Baufinanzierung erfordert eine verantwortungsbewusste Planung. Bildquelle: Romolo Tavani – 271171484 / Shutterstock.com

 

Hypothekendarlehen für Privatpersonen und Unternehmen zum Kauf von Immobilien sowie zur Baufinanzierung machten Ende 2015 die Hälfte aller in Deutschland vergebenen Kredite aus. Laut des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse wurden mit dem Verkauf von Häusern, Wohnungen und Grundstücken im letzten Jahr erstmals die 200 Milliarden Euro Grenze überschritten. Auch die Anzahl der Baugenehmigungen wächst weiter an, was natürlich für die Baubranche eine profitable Entwicklung darstellt.

 

Vielfältige Ursachen für den Immobilienboom

Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig: Interessenten befürchteten im Sommer 2015 eine drohende Erhöhung des Finanzierungszinses und entschlossen sich, vorher einen Immobilienkredit aufzunehmen. Hinzu kamen Umschuldungen und Anschlussfinanzierungen von Kunden, die zuvor eine Immobilie gekauft haben und günstigere Zinssätze sowie Tilgungsraten nutzen wollten. Insbesondere in Privathaushalten verbesserten sich Einkommen und Vermögensverhältnisse. Das klassische Sparen bei Banken ist für viele Kunden nicht mehr profitabel und generell fehlt es an attraktiven Anlegemöglichkeiten. Mieten ist ebenfalls keine reizvolle oder rentable Alternative und weil die EZB den Leitzins niedrig hält, sind die Zinsen auf Hypotheken niedriger als jemals zuvor.

 

Seite zwei: Es sprechen viele Gründe für einen Immobilienkredit

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