6. Juli 2017, 14:05
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Santander verkauft Popular-Immobilien-Paket

Kreisen zufolge will Santander für den Verkauf des Banco Popular-Immobilien-Pakets rund fünf Milliarden Euro. Santander hatte die kurz vor dem Zusammenbruch stehende Banco Popular Anfang Juni für den symbolischen Preis von einen Euro übernommen.

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Santander plant die Immobilienkredite der Banco-Popular-Español zu verkaufen.

Die spanische Großbank Santander will mit dem Verkauf der Mehrheit der Banco-Popular-Español-Immobilienkredite Kreisen zufolge rund fünf Milliarden Euro (5,7 Milliarden Dollar) einnehmen.

Dies sei der Preis, den sich die Bank von dem 51-prozentigen Anteil an dem rund 30 Milliarden Euro schweren Paket an Immobilienvermögenswerten und Finanzierungen erhofft, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Als mögliche Käufer kommen die Finanzinvestoren Blackstone, Apollo und Lone Star in Frage.

Kapitallücke von sieben Milliarden Euro

Santander hatte die kurz vor dem Zusammenbruch stehende Banco Popular Anfang Juni für den symbolischen Preis von einen Euro übernommen. Um die Kapitallücken der übernommenen Bank zu füllen, muss Santander das Kapital um sieben Milliarden Euro erhöhen.

Zudem hatte Santander-Aufsichtsratschefin Ana Botin angekündigt, die Risiken aus Immobiliengeschäften der übernommenen Bank weitestgehend loswerden zu wollen. Santander hatte die Banco Popular Espanol wegen ihres starken Geschäfts mit Privatkunden sowie dem Mittelstand in Portugal und Spanien übernommen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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