Fertighäuser: Jeder fünfte Neubau kommt aus der Fabrik

Erstmals entscheiden sich mehr als 20 Prozent der Baufamilien für ein Fertighaus: Im ersten Quartal 2019 kletterte der Anteil der Fertighäuser bei den Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf 20,9 Prozent, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts jüngst mitteilte. Damit setzen anteilig immer mehr Baufamilien auf die Vorteile eines vorgefertigten Hauses.

Vor allem zukunftsfähige Energiekonzepte machen moderne Fertighäuser attraktiv. Die intelligente Kombination aus konstruktiv bedingt platzsparender Dämmung, effizienter Wärmepumpentechnologie und einer Photovoltaikanlage samt Stromspeicher sorgt für höchsten Komfort bei minimalem Energieverbrauch und für Kostensicherheit in Zeiten steigender Energiepreise.

In Baden-Württemberg und Hessen sind Fertighäuser am beliebtesten

So erfüllen diese Häuser die Förderkriterien der KfW-Bank für umweltschonendes Bauen und sorgen auch dafür, dass Energie für Baufamilien in Zukunft bezahlbar bleibt. Auch die kurze Bauzeit spielt bei der Entscheidung für ein Fertighaus oft eine maßgebliche Rolle. Dadurch können sich Baufamilien frühzeitig ganz darauf konzentrieren, ihr Haus zu ihrem Zuhause zu machen. Sie können direkt nach dem Aufbau ihres Hauses – was in der Regel nur ein oder zwei Tage dauert – loslegen und innen alles ganz nach ihrem Geschmack gestalten.

In den Jahren 2017 und 2018 lag die Fertigbauquote noch knapp unter 20 Prozent. Am beliebtesten sind Fertighäuser mit einem Marktanteil von 39 Prozent in Baden-Württemberg und mit 30,9 Prozent in Hessen.

 

Foto: Shutterstock

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