4. Dezember 2019, 06:21
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Immobilienkauf mit Plan

Wer eine Immobilie kauft, will sie vorher gründlich prüfen. Doch dafür ist oft wenig Zeit – in gesuchten Lagen stehen die Interessenten Schlange. Wer sich systematisch vorbereitet, kann die Angebote jedoch schneller filtern.

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Um beim Kauf der Traumimmobilie möglichst wenig Kompromisse eingehen zu müssen, sollten Kaufinteressenten zuerst ihren Bedarf kritisch hinterfragen: In welcher Lage wollen wir wohnen? Wie viele Zimmer brauchen wir jetzt und zukünftig? Wie viel Platz benötigen wir mindestens und höchstens? Das hilft Käufern, bereits beim Sichten von Anzeigen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Viele Angebote fallen dann schon durch das Raster. Ebenso wichtig ist eine solide Finanzierung: Wie viel Eigenkapitel ist vorhanden? Wie viel Kredit ist erforderlich?  Wichtig ist außerdem, mindestens zehn Prozent des Kaufpreises für Grunderwerbssteuer und Notar- und Grundbuchkosten einzuplanen. Hinzu kommen in der Regel noch Maklerkosten.

Besichtigung mit Plan

Nur wenn eine Immobilie den individuellen Bedarfs- und Finanzcheck besteht, sollte man ihren Kauf erwägen. Dann sollten Interessenten die Pläne und den Grundriss genau prüfen und sich alle Fragen zum Angebot notieren. Hilfreich sind dabei die Checklisten der Verbraucherzentralen. „Besonders gründlich sollten Bausubstanz, Heizungstechnik und der eventuelle Modernisierungsbedarf der Immobilie unter die Lupe genommen werden, am besten von einem Sachverständigen“, rät Thomas Mau von der BHW Bausparkasse. „Mängel in diesen Bereichen führen zu hohen Sanierungskosten.“

Unterlagen einfordern

Auch die Einsicht in den Bebauungsplan ist wichtig. Er sagt aus, welche Anbauten auf dem eigenen und den Nachbargrundstücken erlaubt sind. Seriöse Verkäufer legen auch die Baugenehmigung der Immobilie vor. Ob sie durch eine Hypothek belastet ist, geht aus dem Grundbuchauszug hervor. Mau rät Käufern, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. „Das Risiko, Verluste zu erleiden, ist zu hoch.“

Foto: Shutterstock

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