16. Januar 2020, 14:03
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IVD: Berliner Mietendeckel stoppen

Die Zahl von Baugenehmigungen in Berlin ist drastisch gesunken. Für den IVD Bundesverband ein deutliches Zeichen und eine Folge des kürzlich installierten Mietendeckels.

Juergen Michael Schick Ivd in IVD: Berliner Mietendeckel stoppen

Jürgen Michael Schick, IVD, fordert das Berliner Abgeordnetenhaus auf, den Mietendeckel zum Wohle der Stadt und ihrer zukünftigen Entwicklung zu stoppen.

“Die aktuellen Baugenehmigungszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Einen direkteren Beweis dafür, dass der Mietendeckel Neubau verhindert, gibt es nicht. Ich appelliere an das Abgeordnetenhaus, das Vorhaben zum Wohle der Stadt und ihrer zukünftigen Entwicklung zu stoppen.“ Das sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD, heute in Berlin anlässlich der ersten Beratung zum Mietdeckelgesetz im Berliner Abgeordnetenhaus.

Wie aus dem aktuellen Bericht des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg hervorgeht, wurde zwischen Januar und November 2019 der Bau von insgesamt 18.413 Wohnungen in der Hauptstadt genehmigt. Das sind rund 9,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (Januar bis November 2018: 20.315).

„Das dritte Jahr in Folge gehen die Baugenehmigungszahlen in Berlin zurück. Der drastische Rückgang um jetzt sogar fast 10 Prozent geht eindeutig auf das Konto der Berliner Senatsverwaltung. Die Diskussion um den Mietendeckel führt dazu, dass Wohnungsgesellschaften und Investoren ihre Neubautätigkeiten einstellen. Berlin steuert so sehenden Auges in eine wohnungspolitische Katastrophe“, so Schick. Angesichts des bereits aufs Äußerste angespannten Wohnungsmarktes und eines prognostizierten Wohnungsneubaubedarfs von zwischen 200.000 bis 300.000 Wohnungen bis 2030 handle der Berliner Senat mehr als fahrlässig.

Der IVD-Präsident begrüßt den Vorschlag der CDU Berlin und spricht sich ebenso für einen runden Tisch zur Wohnungspolitik aus, der unverzüglich einberufen werden sollte. Dort sollten alle Beteiligten des Berliner Wohnungsmarktes an konstruktiven Lösungsvorschlägen arbeiten. Das Hamburger Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen sei ein gutes Vorbild.

Foto: IVD

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