27. Januar 2010, 15:42
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Fidelity wächst auf breiter Front

Die Fondsgesellschaft Fidelity International meldet für 2009 Wachstum über alle Vertriebskanäle hinweg. Das verwaltete Vermögen im Asset Management hat sich laut Unternehmensangaben auf 10,5 Milliarden Euro verdoppelt. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 902 Millionen Euro und lagen damit um das 15-Fache über dem Vorjahresergebnis.

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Christian Wrede, Fidelity

Insti-Geschäft als wesentliche Ertragssäule

Mehr als die Hälfte der neuen Zuflüsse (525 Millionen Euro) kamen aus dem institutionellen Geschäft, wie Fidelity mitteilt. Doch auch im Plattformgeschäft seien Fondsvolumen und Kundendepots (von 729.000 auf 912.000) deutlich gestiegen. Mit insgesamt 377 Millionen Euro eingesammelten Mitteln zog das Privatkundengeschäft im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich an.

Große Ambitionen im Plattformgeschäft

Als bedeutendstes Ereignis des vergangenen Geschäftsjahres bezeichnet Fidelity die Übernahmen der Frankfurter Fondsbank (FFB) und den damit erfolgten Einstieg ins Plattformgeschäft. Mit dem Erwerb der FFB verändert sich das Geschäftsmodell von Fidelity nachhaltig: “Wir verfügen nun über zwei starke Standbeine mit jeweils tragfähigem Geschäftsmodell und einer vernünftigen Profitabilität”, erklärt Christian Wrede, Sprecher der Geschäftsleitung von Fidelity International in Deutschland.

Unabhängige Finanzdienstleister im Visier

Mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens von rund 27 Milliarden Euro, das Fidelity in Deutschland verwaltet, stamme damit nicht mehr aus dem Asset Management, wodurch die Ertragsbasis künftig deutlich breiter aufgestellt sei. Anspruch von Fidelity sei es, mittel- bis langfristig in beiden Geschäftsfeldern Marktführer zu werden und sich als der Partner für unabhängige Finanzdienstleister in Deutschland zu etablieren. (hb)

Foto: Fidelity

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