25. September 2012, 08:10
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Apple-Aktie als Depotversicherung

Die meisten Bäcker dieser Welt würden sich sicherlich wünschen, dass ihre „ warmen Semmeln“ so weggehen würden wie Apples neues iPhone 5, sollen doch laut dem Unternehmen allein in den ersten 24 Stunden mehr als zwei Millionen Bestellungen eingegangen sein.

Apple Aktie

Auch wenn man sich von dem jetzt noch leichteren, dünneren und mit einem etwas größerem Display ausgestatteten Kultobjekt bislang noch nicht direkt ernähren kann, besitzt es nach Berechnung von JP Morgan Chase ein solches wirtschaftliches Gewicht, dass es sogar das gesamte Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten im vierten Quartal um 0,25 bis 0,50 Prozent anheben könnte.

Gar nicht auszudenken, wenn das nach Marktkapitalisierung mittlerweile größte Unternehmen der Welt in einem von der Euroschuldenkrise betroffenen Peripherieland ansässig wäre. Eines ist in jedem Fall sicher: Für die Garde der „Apple-Jünger“ wurde Weihnachten in diesem Jahr auf den 21. September vorverlegt, dem offiziellen Starttermin für den Verkauf der konsumgewordenen „Weltanschauung“ in den USA, Deutschland und weiteren sieben Ländern. Auch die Aktie hat bereits wie nicht anders zu erwarten war mit einem neuen Allzeithoch von über 700 US-Dollar auf den neuen Hype reagiert.

Anleger: Stück vom Apfel abschneiden

Wenn der Apple-Konzern eine so hohe Bedeutung besitzt, dann liegt es eigentlich nahe, dass sich auch Anleger durch ein mehr oder weniger direktes Engagement eine Scheibe davon abschneiden, bzw. dass sie zumindest eine attraktive Zinsanlage damit absichern.

Die Deutsche Bank emittiert in Bezug auf letztere Strategie gerade heute ein sogenanntes Kupon-Zertifikat auf Apple, besser bekannt unter der von anderen Emittenten verwendeten Bezeichnung „Memory-Express“.

Ausgestattet mit einer Barriere bei 60 Prozent des am Ausgabetag fixierten Auflageniveaus der Aktie erhält der Investor bei dem bis zu 5-jährigen Produkt am Stichtag alle zwölf Monate einen Kupon in Höhe von ca. fünf Prozent p.a. (5,10 Euro) ausgezahlt, wenn der Basiswert an irgendeinem Tag des betreffenden Jahres auf Schlusskursbasis einmal („One-Touch“) auf oder über dieser Marke notiert.

Seite zwei: Fälligstellung jedes Jahr zum Nennwert möglich

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