Credit Suisse setzt auf Hedgefonds-Strategie

Die Schweizer Credit Suisse legt den „CS Sicav One(Lux) Liquid Alternative Beta Fund“ (LU0858675126) auf. Das Asset-Management des Bankhauses will damit Hedgefonds-Strategien in einem täglich handelbaren Fonds anbieten.

Dr. Jordan Drachman, Leiter Alternative Beta Strategies bei der Credit Suisse, sagt: „Grundsätzlich ist die Ergänzung des Portfolios um das Risiko-Ertrags-Profil eines Hedgefonds eine gute Möglichkeit, die Volatilität zu reduzieren und langfristig stabile Erträge zu erzielen. Aufgrund der Anlagebeschränkungen, der hohen Mindestanlagebeträge und potenziellen Liquiditätsengpässen war es für viele Anleger bislang jedoch schwierig, ein breites Hedgefonds-Exposure aufzubauen.“

Credit Suisse will strikte Risikokontrolle

Der Fonds zeichnet sich als Ucits-IV-konforme Anlage durch hohe Transparenz und ein striktes Risikomanagement aus. Der Fonds wird von der Credit Suisse als Anlage mit erhöhtem Risiko eingestuft. Dieses resultiere insbesondere aus dem Einsatz von Leerverkäufen, Derivaten und Fremdmitteln, so die Mitteilung.

Dieser neue Fonds „bündelt die Vorteile eines Hedgefonds-Engagements unter Ausschluss einiger Nachteile derartiger Anlagen“. Durch geringere Mindestanlagen als bei Hedgefonds soll auch eine breitere Kundschaft angesprochen werden.

Ulrich Keller, Leiter Alternative Investments bei der Credit Suisse, meint: «Die Credit Suisse zählt zu den grössten Anbietern von Hedgefonds weltweit. Seit über einem Jahrzehnt spielen wir eine führende Rolle bei der Entwicklung von Multimanager-Hedgefonds und Replikationsstrategien. Mit einem verwalteten Vermögen von 1,5 Milliarden US-Dollar zählt unsere Plattform heute zu den größten weltweit.“

Die Managent Fee liegt laut Credit Suisse bei 1,4 Prozent jährlich. (mr)

Foto: Shutterstock

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