Anzeige
Anzeige
12. März 2013, 11:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DWS Investments traut Dax neues Allzeithoch zu

Henning Gebhardt leitet den Bereich europäische Aktien bei DWS Investments und hält perspektivisch einen Dax-Stand von 8.800 Punkten für möglich. Allerdings müssten sich Anleger wegen der bestehenden Schuldenkrise und der anstehenden Bundestagswahl auf volatile Aktienmärkte einstellen.

Gebhardt DWS-254x300 in DWS Investments traut Dax neues Allzeithoch zu

Henning Gebhardt, DWS Investments

„Wir sind optimistisch für die europäischen Aktienmärkte im Allgemeinen und für deutsche Aktien im Speziellen“, sagt Henning Gebhardt, Leiter europäische Aktien bei DWS Investments. „Nachdem der Dax am Freitag bereits zwei Mal die psychologisch wichtige Marke von 8.000 Indexpunkten überwinden konnte, sind die Voraussetzungen günstig, dass er einen neuen Anlauf starten wird, seine alten Höchststände zu erreichen.“ Der Dax hatte am 16. Juli 2007 mit 8.105 Punkten sein Allzeithoch markiert. Beim aktuellen Stand von 7.960 Punkten ist er davon nur noch knapp 2 Prozent entfernt.

Die Voraussetzungen für weiter steigende Aktienkurse seien günstig: „Die deutsche Konjunktur ist robust, der Export läuft und viele Unternehmen zeigen sich in solider Verfassung“, führt Henning Gebhardt aus. Hinzu kommt, dass sich die Staatsschuldenkrise allmählich beruhige, was der deutschen Wirtschaft zusätzliche Impulse geben sollte. Ohnehin habe sich die Krise auf Deutschland weniger stark ausgewirkt als auf viele europäische Nachbarn. „Das liegt unter anderem daran, dass deutsche Unternehmen zunehmend Marktanteile außerhalb Europas gewinnen“, erklärt der Fondsstratege.

Zinspapiere guter Bonität erzielen derzeit Erträge unter der Inflationsrate, daher rücken Aktien wieder stärken in den Fokus der Anleger. „Hier empfehlen sich insbesondere deutsche Aktien“, so Gebhardt. Trotz der Kursgewinne des deutschen Aktienmarktes im Jahr 2012 von rund 29 Prozent im Dax und über 33 Prozent im M-Dax seien die Bewertungen deutscher Aktien noch immer günstig und die Dividendenrenditen überdurchschnittlich. „Teilweise sind sie sogar höher als Renditen von Anleihen, die dieselben Firmen ausgegeben haben“, sagt Henning Gebhardt.

Auf Basis der Kurspotenziale, die DWS-Experten deutschen Aktien zubilligen, hat der Dax rein rechnerisch trotz des guten Jahresauftaktes noch Luft nach oben. „Ein Dax-Stand von 8.800 Punkten ist aus heutiger Sicht fundamental vertretbar“, sagt Gebhardt. „Allerdings müssen Anleger sich im Klaren darüber sein, dass Aktienkurse erheblich schwanken können. Zumal die Börse immer wieder von politischen Entscheidungen beeinflusst wird.“ Er erinnert daran, dass die Staatsschuldenkrise zwar eingedämmt, aber noch nicht bewältigt ist. Außerdem stehen im Herbst Bundestagswahlen an, die im Vorfeld für Verunsicherung sorgen können. (af)

Foto: DWS Investments

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...