Mainfirst startet Absolute-Return-Mischfonds

Der Frankfurter Vermögensverwalter Mainfirst Asset Management hat einen Absolute-Return-Fonds ins Programm genommen, der verschiedene Anlageklassen kombiniert. Der neue „Mainfirst AR Multi Asset Fonds“ (LU0864714000) wird von einem dreiköpfigen Fondsmanager-Team geleitet.

 

Neben dem verantwortlichen Fondsmanager Adrian Daniel gehören noch Frank Schwarz und Patrick Vogel zum Team. Alle drei arbeiten seit August 2012 bei Mainfirst.

Daniel nennt die Chancen der Anlagestrategie: „In den vergangenen zehn Jahren haben von Jahr zu Jahr unterschiedliche Teile des Aktien-, Anleihen- oder Rohstoffmarktes eine gute Wertentwicklung gezeigt. Daher schafft eine flexible Struktur, die alle wichtigen Anlageklassen berücksichtigt, Performance-Chancen und ermöglicht einen Risikoausgleich.“

Zuerst Verluste verhindern

Gekauft werden Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, dabei sollen auch die Segmente Emerging Markets, Währungen und Rohstoffe genutzt werden. Ein erstes Portfolio besteht beispielsweise aus 42 Prozent Aktien, 29 Prozent Staatsanleihen mit einem Durchschnittsrating von A, 25 Prozent Unternehmensanleihen (Durchschnittsrating BBB) und drei Prozent Kasse.

Ziel ist ein jährlicher Ertrag von fünf Prozent. Zur Absicherung will Mainfirst Terminkontrakte einsetzen oder die Investments auf mehr Währungen zu verteilen. Außerdem kann die Liquidität erhöht und eine Assetklasse vollständig aus dem Portfolio verkauft werden.

„Die Verlustbegrenzung hat für uns eindeutig Vorrang vor der Rendite“, so Fondsmanager Daniel. Die Zulassung der Fondsanteile zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern ist nach Angaben von Mainfirst beantragt.

Der Fonds kostet jährlich 1,2 Prozent. Hinzu kommt einen Performance Fee von 15 Prozent des Mehrwerts, der fünf Prozent übersteigt. (mr)

Foto: Shutterstock

 

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