Industrieländer: Experten verhalten optimistisch

Spekulationen über ein Ende der lockeren US-Geldpolitik bereiten Profianlegern Sorgen. Die Wachstumsaussichten in den etablierten Industrieländern sind dank Notenpresse inzwischen wieder deutlich besser geworden. So lautet die Einschätzung der US-Fondsgesellschaft Threadneedle Investments.

Dem Asset Manager zufolge gilt dies für die Euro-Zone wie auch für Großbritannien. Mark Burgess, Chief Investment Officer, sagt: „Ein mögliches Auslaufen der quantitativen Lockerungsmaßnahmen stellt zwar zweifellos ein potenzielles Problem dar, doch die Konjunkturerholung erweist sich als gute Stütze.“

Burgess: „Lockere Geldpolitik löst Probleme“

Burgess begrüßt das fleißige Gelddrucken: “ Obwohl Großbritannien nach wie vor mit großen Problemen zu kämpfen hat, scheint die lockere Geldpolitik zu funktionieren. Die Euro-Zone leidet unter dem Schuldenabbau bei den Banken. Umfragen im produzierenden Gewerbe sprechen aber für ein wieder erfreulicheres Wachstum.“

„In Japan zeigen die Abenomics Wirkung, die angebotsorientierten Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums müssen ihre Wirkung jedoch erst noch entfalten. Das Wachstum der US-Wirtschaft ist robust, doch der zu erwartende Investitionsboom bleibt bislang aus. Threadneedle bevorzugt weiterhin Aktien gegenüber Anleihen, wenngleich Staatsanleihen aus den Kernländern der Euro-Zone wieder vielversprechende Anlagechancen bieten“, so der Threadneedle-Experte. (mr)

Foto: Shutterstock

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