J.P. Morgan AM: Kein ungewöhnlicher Kursverlauf

Sorgen um das globale Wachstum, insbesondere in China, die politische Ungewissheit in Griechenland und die Möglichkeit steigender Zinsen in den USA haben die Märkte weltweit sichtlich erschüttert. Nicht aber die Analysten von J.P. Morgan AM.

Deutschen Börse in Frankfurt.

„Nachdem die Märkte in der letzten Woche mit minus sechs Prozent ihren stärksten wöchentlichen Rückgang seit über vier Jahren verzeichnet hatten, setzten sie ihre Talfahrt gestern fort, nachdem der chinesische Aktienmarkt erneut fast neun Prozent einbüßte. Dies führte zu umfangreichen Verkäufen an anderen Märkten rund um den Globus“, sagt David Stubbs, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management.

„Nicht ungewöhnlich“

Laut dem Strategen sollten Anleger die jüngste Volatilität jedoch im Zusammenhang sehen: „Zwar machte der MSCI Europe mit der aktuellen Entwicklung einen Großteil seines bis dato 2015 erzielten Gewinns zunichte, allerdings sind unterjährige Verluste überhaupt nicht ungewöhnlich.“

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Und wieter: „In den letzten 35 Jahren verzeichneten die Märkte in der Regel einen durchschnittlichen unterjährigen Verlust von 16 Prozent; in 27 der letzten 35 Jahre stiegen die Märkte dann jedoch wieder und beendeten das Jahr im Plus“, erklärt Stubbs. Der aktuelle Kursrutsch entspreche also weitgehend den früheren historischen Abverkäufen. (mr)

Foto: Shutterstock

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