Anzeige
7. März 2017, 15:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Union Investment steigt bei ZBI ein

Union Investment und die ZBI Zentral Boden Immobilien AG haben eine Partnerschaft vereinbart. Die Union Asset Management Holding AG erwirbt 49,9 Prozent der Anteile an der neu gegründeten ZBI Partnerschafts-Holding GmbH, in der das operative Geschäft der ZBI Gruppe gebündelt wird.

 in Union Investment steigt bei ZBI ein

Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, plant einen offenen Wohnungsfonds

Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am 6. März, teilten beide Unternehmen heute mit. Die rechtlich bindende Umsetzung der Beteiligung soll vorbehaltlich der behördlichen Zustimmungen im Laufe des zweiten Quartals 2017 erfolgen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die ZBI Gruppe aus Erlangen verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Wohnimmobilien und zählt zu den führenden Anbietern von alternativen Investmentfonds (AIF) in diesem Segment. Sie befindet sich bisher in Familienbesitz und beschäftigt nach eigenen Angaben an zwölf Standorten rund 270 Mitarbeiter.

Weitere Erhöhung der Union-Beteiligung vorgesehen

Union Investment ist die Investmentgesellschaft der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Das in der Anlageklasse Immobilien insgesamt von Union Investment verwaltete Vermögen belief sich zum Jahresende 2016 auf mehr als 34 Milliarden Euro.

Die Gesellschaften der ZBI Gruppe sollen unter der neuen ZBI Partnerschafts-Holding GmbH als eigenständige, auf Wohnimmobilieninvestments spezialisierte Einheit weitergeführt werden, so die Mitteilung. Längerfristig sei vorgesehen, den Anteil von Union Investment an der ZBI Partnerschafts-Holding GmbH weiter zu erhöhen.

Offener Wohnungsfonds geplant

Im Zuge der Zusammenarbeit mit der ZBI Gruppe plane Union Investment, das bestehende Angebot an Offenen Immobilienfonds um den Bereich Wohnimmobilien zu erweitern. „Die Nachfrage privater und institutioneller Kunden nach Wohnimmobilienfonds ist hoch. Wir haben daher die Entscheidung getroffen, auch im Bereich Wohnimmobilien Know-how aufzubauen und aktiv zu werden. Die Kompetenzen der ZBI Gruppe und Union Investment ergänzen sich hierfür ideal, und wir teilen die gleichen Wertvorstellungen“, erläutert Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Peter Groner, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der ZBI Gruppe, ergänzt: „Wir decken seit vielen Jahren die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Wohnimmobilien ab. Mit deutschlandweit über zehn Niederlassungen sind wir über die Metropolregionen hinaus in der Lage, attraktive Investments zu realisieren. Gemeinsam mit Union Investment können wir unsere Kernkompetenz gezielt weiterentwickeln und unserem Unternehmen sehr gute Zukunftsperspektiven eröffnen.“ (sl)

Foto: Union Investment

2 Kommentare

  1. Bleibt nur zu hoffen, das für den privaten Fondanleger
    bei dieser Fusion die Rendite nicht zu schmal ausfällt.
    Abwarten – und hinterher ist man immer klüger.

    Kommentar von Hermann Schürmann — 22. Juli 2017 @ 17:16

  2. Bleibt nur zu hoffen, das für den privaten Fondanleger
    die Rendite nicht zu schmal ausfällt.
    Abwarten und ” hinterher ist man immer klüger “.

    Kommentar von Hermann Schürmann — 22. Juli 2017 @ 17:14

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Frauen gehen häufiger zum Zahnarzt als Männer

Frauen gehen in Deutschland deutlich häufiger zum Zahnarzt als Männer. Während 2016 nur 67,6 Prozent der Männer mindestens einmal zum Zahnarzt gingen, waren es bei den Frauen 75,4 Prozent, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Zahnreport der Barmer-Krankenkasse hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich. Der Anstieg des Gesamtindex des Europace Hauspreis-Index (EPX) ist mit einem Plus von 0,67 Prozent so hoch wie seit Mitte letzten Jahres nicht mehr.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Südwestbank streicht 140 Stellen

Die Südwestbank streicht einem Zeitungsbericht zufolge bis Ende 2019 etwa 140 Stellen. “Aufgrund der Notwendigkeit effizienterer Prozesse wird sich die Anzahl unserer Mitarbeiter reduzieren”, zitierte die “Schwäbische Zeitung” aus einer gemeinsamen Stellungnahme von Südwestbank-Chef Wolfgang Kuhn und dem österreichischen Mutterkonzern Bawag. 

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...