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4. Oktober 2018, 07:06
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Welche Fehler in der Altersvorsorge richtig teuer werden

Sein Geld langfristig so anzulegen, dass es für einen sorgenfreien Ruhestand reicht, erfordert Disziplin und Finanzwissen. Dabei Fehler zu machen, kann sich im Alter schmerzhaft bemerkbar machen. Viele Ruheständler stellen dann fest, dass ihr Geld nicht ausreicht, um ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten.

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Wenn Fehler in der Altersvorsorge richtig Geld kosten.

“Dabei ist der private Vermögensaufbau gar nicht so schwer, wenn jemand die typischen Anlegerfehler kennt und diese vermeidet”, macht Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland), klar. Helfen kann dabei eine langfristige Finanz- und Vermögensplanung, wie sie die vom FPSB Deutschland zertifizierten Certified Financial Planner-Professionals anbieten.

Deutsche sind Aktienmuffel

Deutsche Sparer gelten als Aktienmuffel. Und das nicht ganz zu Unrecht, wie eine Studie des Deutschen Aktieninstituts zeigt. Die Experten haben dafür verglichen, zu welchen Teilen sich die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung einerseits und der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge andererseits in verschiedenen Ländern zusammensetzt. Basierend auf Daten aus dem Jahr 2015 ist das Ergebnis ernüchternd: Während die Altersbezüge hierzulande zu 75 Prozent aus der gesetzlichen Rente bestehen, sind es im OECD-Durchschnitt nur 61 Prozent. In Australien oder den Niederlanden kommen sie sogar zu 70 Prozent aus anderen Quellen.

“Aktien bringen eine viel höhere Rendite”

“In diesen Ländern spielt entsprechend die Aktienanlage eine sehr viel größere Rolle”, erläutert Prof. Tilmes. Das bestätigt auch die Aktienquote der Pensionsfonds. Während in Deutschland vier Prozent in Aktien angelegt sind, sind es im OECD-Schnitt nach Angaben der OECD 22 Prozent. “Da Aktien aber langfristig im Durchschnitt eine viel höhere Rendite bringen als andere Anlagen, wirkt sich das negativ auf die Anlageergebnisse deutscher Sparer aus”, erklärt der FPSB-Vorstand, der auch wissenschaftlicher Leiter des PFI Private Finance Institute/EBS Finanzakademie der EBS Business School, Oestrich-Winkel, ist.
Dass die deutschen Sparer der Aktienanlage skeptisch gegenüberstehen, dürfte auch daran liegen, dass sie immer wieder ähnliche Fehler machen.

Seite zwei: Top Ten der größten Fehler in der Altersvorsorge

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2 Kommentare

  1. Das Beste wäre es, die GRV zu stärken. Wohin die zunehmende Fixierung auf den Kapitalmarkt führt, sehen wir Jahr für Jahr in den USA, die am Ende ihres Berufslebens mit leeren Taschen dastehen. Der Umstieg der werktätigen Massen auf das Kapitalisierungsverfahren macht in Wirklichkeit nur Banken und Versicherungen reich. Im sogenannten öffentlichen Dienst hat man das schon lange begriffen. Dort werden die Arbeiter und Angestellten Verpflichtet, 2 % ihres Bruttoeinkommens in das “Sonderversorgungswerk Bund und Länder” einzuzahlen. Diese Sonderaufwendungen sind sogar riesterfähig und erhöhen die Rentenbezüge wesentlich. Frage: Warum ist das nur Pflicht für die MA im ÖD? Warum wird das nicht für den Arbeiter an der Drehbank oder den Bauarbeiter eingeführt? Im Übrigen sollte man sich mal mit dem Zusatzrentensystem der DDR näher befassen. Bereits In den 1960er stellte man fest, daß die Renten zu niedrig waren. Ab dem 01.09.1971 wurde die “Freiwillige Zusatzrentenversicherung (FZR)” eingeführt. Das hatte zwei wesentliche Vorteile: Zum Einen war sofort mehr Geld im Umlagesystem, somit konnte auch sofort mehr verteilt werden- sprich sofortige Rentenerhöhung- und zum Anderen erhöhte es die Ansprüche auf die zu erwartende Altersversorgung beträchtlich. Darüber hinaus konnte jeder der wollte, genau wie heute, eine Lebensversicherung abschließen. Seitdem allerdings unter den jetzigen Bedingen der Garantiezins auf fast -null- gesenkt worden ist und zu dem der Gewinn, wenn es den überhaupt gibt, auch noch anteilig besteuert wird, werden den “Anlegern” nur noch, wenn überhaupt, die eingezahlten Beiträge, teilweise gar nichts mehr, garantiert. Unterstellt man dann noch eine Inflationsrate von vielleicht 2 % p.a., verliert die Geldanlage permanent an Wert. Nach 20, 25, 30 Jahren oder gar länger heißt es dann: ‘Ja, hättest du mal…’ Dann allerdings ist alles zu spät und niemand übernimmt das leere Portomonaise die Verantwortung. Dass das keine Hirngespinst sind, zeigt die Tatsache der EURO- Einführung und des Zusammenstreichens der Gewinnbeteiligungen bei kapitalbildenden LV’s, die vor 20, 25, 30 Jahren und davor abgeschlossen wurden. Die Gewinnbeteiligung von 4 % auf “null”, das Kapital durch den Euro halbiert und gleichzeitig eine Verdoppelung der Preise bei Waren und Dienstleistungen, was bedeutet, daß die einstige “Vorsorge” nur noch den Wert von 25 % dessen hat, was mal prognostiziert wurde. Ein Gegensteuern ist für Viele Sparer jetzt nicht mehr möglich, denn 30 Jahre sind nicht mehr aufzuholen, es sei denn, die Masse beabsichtigt, mi 90 Jahren in Rente zu gehen.

    MfG G. R. Hoffmann

    Kommentar von Gerhard Hoffmann — 5. Oktober 2018 @ 09:38

  2. Eine Kapitallebensversicherung abschließen ist so ein Fehler.

    Kommentar von Jan Lanc, Neu-Isenburg — 4. Oktober 2018 @ 16:06

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