6. Juni 2016, 10:41
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Deutsche-Bank-Rückzieher: Lag es am Prospekt?

Die Deutsche Bank hat ihren gerade erst gestarteten Publikums-AIF zurückgezogen. Warum kam er bei den Anlegern nicht an? Der Löwer-Kommentar

Loewer012 Ausschnitt-Cash in Deutsche-Bank-Rückzieher: Lag es am Prospekt?

“Die viel zitierte ‘Augenhöhe’ mit dem restlichen weißen Kapitalmarkt allein reicht nicht. Geschlossene AIF müssen in wenigstens einem Punkt spürbar besser sein, um das Handicap ihrer langen Laufzeit auszugleichen.”

Keine gute Nachricht für die Branche der Sachwert-Emissionen war in der vergangenen Woche die zuerst von Cash.Online veröffentlichte Information, dass die Deutsche Bank den alternativen Investmentfonds (AIF) Deutsche Invest Reale Werte ihrer Tochtergesellschaft DB Private Equity nur wenige Wochen nach dem Vertriebsstart wieder vom Markt genommen hat.

Schließlich ist es ein ziemlich düsteres Signal für den Markt, wenn es noch nicht einmal Deutschlands größtes Bankhaus mit seinem Filialnetz und dem riesigen Kundenstamm schafft, ausreichend viele Anleger für einen Publikums-AIF zu finden.

Das jedenfalls ist die offizielle Begründung: “Auf Grund des bisherigen Platzierungsverlaufes mussten wir davon ausgehen, dass ein für die Anlage sinnvolles Investitionsvolumen nicht im vorgesehenen Platzierungszeitraum eingeworben werden kann”, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank auf Nachfrage.

G.U.B. Analyse war bereits fertig

Was genau den Ausschlag gab und ob nicht vielleicht doch mehr dahinter steckt, bleibt offen. Doch was könnte es gewesen sein?

Das Analysehaus G.U.B. Analyse hatte sich den Fonds bereits angesehen; das Manuskript der Analyse lag zur Stellungnahme beim Anbieter. Am wirtschaftlichen Kern des Fonds hatte G.U.B. Analyse im Großen und Ganzen nicht viel auszusetzen.

Er sollte als Dachfonds mit moderaten Initialkosten in verschiedene institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Immobilien, Infrastruktur und Transport investieren und eine breite internationale Risikomischung bieten. Ein Blind Pool zwar, aber das ist in anderen Fällen kein Hinderungsgrund für die Platzierung.

Seite zwei: Kritik am Prospekt

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