18. Februar 2019, 11:11
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A380-Aus: Hochkonjunktur für Besserwisser

Bislang jedenfalls gestaltet sich die Anschlussverwertung nach Ablauf der Leasingverträge äußerst schwierig. So hat Singapur Airlines bereits vier Fonds-Maschinen an Dr. Peters zurückgegeben.

Zwei davon werden über einen Komponentenverkauf der Einzelteile ausgeschlachtet, die beiden anderen harren noch auf dem Rollfeld der weiteren Entscheidung. Immerhin sind alle Triebwerke an Rolls Royce vermietet und bringen monatlich 480.000 US-Dollar pro Fonds in die Kasse.

Am Freitag bestätigte Dr. Peters zudem, dass auch Air France zunächst für drei von fünf A380 die Leasing-Verlängerungsoptionen nicht ausgeübt beziehungsweise dies angekündigt hat. Betroffen sind die DS Fonds 135 bis 137. Die Flieger werden im Februar 2020, August 2020 und Mai 2021 von Air France zurückgeliefert.

Weitere Verträge laufen aus

Für die beiden weiteren Maschinen, die Air France bei Dr. Peters-Fonds gemietet hat, steht die Entscheidung noch aus. Nach öffentlichen Äußerungen des Airline-Chefs vor einigen Wochen ist jedoch damit zu rechnen, dass diese Verträge ebenfalls nicht verlängert werden.

Auch bei Fonds anderer Anbieter wie Doric, Hannover Leasing oder Hansa Treuhand laufen in den nächsten Jahren A380-Verträge aus. Ob die Nachfrage nach den gebrauchten Maschinen tatsächlich deshalb steigt, weil keine neuen mehr produziert werden, bleibt Spekulation.

Denkbar ist auch, dass die Vermarktung durch das nun endgültig ramponierte Image des einstigen Superstars noch schwieriger wird. Zudem wird nun erst recht kein Flughafen das spezielle Equipment, das für die zweistöckige Maschine notwendig ist, noch zusätzlich nachrüsten. Die Zahl des Destinationen bleibt also begrenzt.

Seite 3: Zwei Punkte wahrscheinlich

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