Studie: Zahl der Unwissenden steigt

Jüngeren Menschen ist die Altersvorsorge schnuppe ? und das mit zunehmender Tendenz, wie eine Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts Psychonomics zeigt.

Unter den 18-35-Jährigen vermeiden aktuell 54 Prozent eine konkrete Auseinandersetzung mit der persönlichen Alterssicherung. Im Jahre 2005 waren es dagegen noch 48 Prozent. Von den insgesamt befragten 1.500 Bundesbürgers im Alter von 18 bis 59 Jahren gab rund ein Drittel an, sich bisher kaum zur persönlichen Altersvorsorge informiert zu haben.

Auch die Bereitschaft, in den nächsten zwölf Monaten Geld in Vorsorgeprodukte zu investieren, liegt mit aktuell 25 Prozent unter dem Niveau von vor drei Jahren (2005: 28 Prozent). Interesse an einer professionellen Vorsorgeberatung bekundet aber jeder Vierte Bundesbürger.

„Das konkrete Engagement der Bundesbürger bleibt trotz der schmerzhaften Erkenntnis der Notwendigkeit ergänzender Formen der Altersvorsorge häufig noch beschränkt. So verstreichen aber auch die Chancen des frühzeitigen Beginns lukrativer kapitalbildender Maßnahmen. Gleichzeitig versauern viele Vermögen nach wie vor auf Sparbüchern mit geringen Renditen“, so Psychonomics-Experte Christoph Müller. (hi)

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